Iron-Man in Buschhoven

Premiere für die Eisenmänner

Als Gallier Obelix war ein Teilnehmer unterwegs.

SWISTTAL-BUSCHHOVEN. 18 Grad Celsius, leicht bewölkt, seichter Wind. Beste Voraussetzungen also für die 71 angemeldeten Starter des härtesten Wettkampfs: dem ersten Iron-Man in Buschhoven.

Die Athleten hatten zwar nicht wie bei ihrem Vorbild, dem Ironman auf Hawaii, 3,86 Kilometer zu schwimmen, 180 Kilometer Fahrrad zu fahren und abschließend einen Marathon zu bewältigen. Aber auch sie mussten einen Triathlon, also drei Disziplinen absolvieren, um die begehrte Auszeichnung, eine Miniatur-Stele aus Metall an einem Lederband, zu erhalten.

Zunächst galt es, die 7,2 Kilometer-Strecke vom Start am Forsthaus Buschhoven durch den Kottenforst, vorbei am "Eisernen Mann" von Buschhoven, bis zum Ziel am Toniusplatz zu bewältigen. Die nächste Herausforderung bestand darin, einen mit Pylonen abgesteckten Parcours von rund 25 Metern mit einem Roller zu fahren, wobei zwingend die Helmpflicht beachtet werden musste. Abschließend waren noch drei Meter durch ein mit Wasser gefülltes Planschbecken zu überwinden. Insbesondere die letzte Disziplin wurde auf durchaus kreative Art bewältigt - etwa per Bauchklatscher. Mit einer Bestzeit von 33,4 Minuten gewann Jannick Tschauda die Gesamtwertung. Gleichzeit war er der jüngste männliche Teilnehmer.

Wie bei dieser Spaß-Veranstaltung nicht anders zu erwarten, gab es nicht nur Preise für die Erstplatzierten. Prämiert wurden auch die schönsten Kostüme, die langsamsten Teilnehmer sowie die Ränge fünf, elf und 22. Als Hauptgewinn galt dabei das Probetraining bei den Männern von Flake, die auch die Ausrichtung und Organisation übernahmen. Als Moderator führte Thorsten Werning die Athleten motivierend und mit viel Spaß durch den Vormittag. Nach der Siegerehrung begann die After-Run-Party in der Gaststätte "Zum Römerkanal" mit der kölschen Mundartband "Sibbeschuss".