Entsorgungsfirma Hündgen Polizei ermittelt nach Brand in Swisttal-Ollheim

SWISTTAL. Nach dem Großbrand bei der Firma Hündgen in Swisttal-Ollheim am Samstag ist die Ursache für den Ausbruch des Feuer weiter unklar. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.

Die Ursache des Feuers bei der Entsorgungsfirma Hündgen in Swisttal-Ollheim ist immer noch unklar. Am Montag untersuchten Brandermittler der Bonner Polizei die Stelle, an der am Samstagnachmittag gepresste Ballen von Altpapier und Plastik in Brand geraten waren.

Es seien bisher keine Hinweise auf fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher am Montagnachmittag. Auszuschließen sei dies aber nicht.

Die Schadenshöhe liegt nach einer ersten groben Schätzung von Firmenchef Winfried Hündgen zwischen 20 000 und 40 000 Euro. Hündgen und seine Mitarbeiter waren am Montag mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Nachdem er sich einen Überblick über das Ausmaß des Schadens verschafft hatte, sagte Hündgen dem General-Anzeiger, zum Glück seien Hallen und andere Gebäude fast unversehrt geblieben. Lediglich eine Siebtrommel sei verbrannt.

Hündgen dankt der Swisttaler Feuerwehr, die hervorragende Arbeit geleistet habe. Das laufende Geschäft sei nicht beeinträchtigt. Hündgen weiter: "Es sind keine Umweltschäden entstanden, für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit Gefahr. Wir haben ja hier keinen Sondermüll, sondern nur normale Haushaltsabfälle."

Die dichte schwarze Rauchwolke war am Samstag kilometerweit zu sehen. Die Bürger in den umliegenden Orten wurden aufgefordert, ihre Fenster zu schließen, da eine gesundheitliche Gefährdung nicht ausgeschlossen werden könne. Im Laufe des Abends gab die Feuerwehr dann Entwarnung. Insgesamt waren rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz.

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