Verkehr in Swisttal

Ortvorsteher Heimerzheim fordert Fußgängerüberweg

An der oberen Vorgebirgsstraße in Heimerzheim beobachten Hermann und Brigitte Leuning den Verkehr.

An der oberen Vorgebirgsstraße in Heimerzheim beobachten Hermann und Brigitte Leuning den Verkehr.

Swisttal-Heimerzheim. Der Heimerzheimer Ortsvorsteher Hermann Leuning fordert einen Fußgängerüberweg an der Vorgebirgsstraße. Pro Stunde queren 27 Fußgänger die viel befahrene Straße.

Der Heimerzheimer Ortsvorsteher Hermann Leuning setzt sich dafür ein, auf der oberen Vorgebirgsstraße in Heimerzheim einen Fußgängerüberweg zu installieren. Die Querung der Straße sei einfach zu gefährlich, meint er. Ihm schwebt vor, dies in Höhe der Bushaltestelle zu tun. Seit Langem hat er beobachtet, dass viele Fußgänger vom Höhenring oder von der Swisttaler Tafel an der Breniger Straße aus auf dem Weg zum Aldi-Markt die viel befahrene Straße überqueren.

Um seine Forderung zu untermauern, hat Leuning Camping-Möbel aus der Garage geholt, sich in der vergangenen Woche an drei Vormittagen an den Straßenrand gesetzt und die kreuzenden Fußgänger gezählt. Das Ergebnis seiner Strichlisten zusammengefasst: Im Schnitt querten 27 Fußgänger pro Stunde die Straße. Darunter waren viele ältere Menschen mit Einkaufswagen.

In den Augen von Hermann Leuning ein nicht ganz gefahrloses Unterfangen. Denn nach seiner Beobachtung hält sich kaum ein Autofahrer an die Tempo-50-Regelung, die dort gilt. „Die fahren alle mindestens 70 Stundenkilometer“, sagt Leuning. „Viele blinken auch nicht, wenn sie ins Gewerbegebiet abbiegen.“ Der Ortsvorsteher will nun einen Antrag an die Gemeinde Swisttal stellen mit dem Ziel, einen Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) einzurichten. Entschieden wird die Sache allerdings beim Rhein-Sieg-Kreis in Absprache mit der Bonner Polizei – in der Regel nach einem Ortstermin.