Frühjahrsputz in Swisttal

Morenhovener säubern ihren Ort

Eine deftige Suppe bekommen die Helfer nach dem Clean up in Morenhoven.

Eine deftige Suppe bekommen die Helfer nach dem Clean up in Morenhoven.

Swisttal-Morenhoven. Zum 15. Mal ruft der Ortsausschuss zur Reinigung des Dorfes auf und Morenhovener aller Altersklassen kommen, um den Ort von wildem Müll und Unrat zu befreien.

Vor dem Bürgerhaus hatte sich eine beachtliche Anzahl von Morenhovenern aller Altersklassen eingefunden, um dem Aufruf des Ortsausschusses zu folgen und das Dorf von Müll und Unrat zu befreien. Ausgestattet mit Müllsäcken und Abfallgreifern, die vom Ortsausschuss zur Verfügung gestellt wurden, bildeten die Morenhovener kleine Gruppen und schritten zur Tat. Jede Gruppe war für einen bestimmten Ortsteil zuständig.

Bereits seit 15 Jahren findet die Aktion immer Anfang März statt, mit Rücksichtnahme auf die Nistzeit der heimischen Vogelarten, die in Kürze beginnt. Der frühe Termin hat den weiteren Vorteil, dass die Vegetation noch nicht so weit fortgeschritten ist, sodass sich Hecken und Sträucher leichter vom Müll befreien lassen.

JGV übernimmt eine Patenschaft

Vor allem Überreste des Karnevalszugs, die von der Kehrmaschine nicht aufgenommen wurden, Papier, Zigarettenschachteln und auch Glasscherben wurden aufgesammelt. Zudem hat der Junggesellenverein die Patenschaft für den örtlichen Spielplatz übernommen, der während der Reinigungsaktion nicht nur von Müll befreit wird, sondern auch einen neuen Anstrich erhält. Außerdem wurden Reparatur- und Renovierungsmaßnahmen erledigt, damit die Kinder, wenn die Temperaturen bald steigen, gefahrlos auf dem Spielplatz toben können.

Etwa 40 bis 50 Helfer beteiligten sich an der Aktion. „Das Erscheinungsbild des Ortes soll gepflegt sein“, sagte Norbert Sauren, Vorsitzender des Morenhovener Ortsausschusses. Er fand es besonders erfreulich, dass auch viele Kinder und Jugendliche dabei waren. Diese würden ihr Umweltbewusstsein auch an ihre Freunde weitergeben, so Sauren. Neben einer Reinigungsmaßnahme stellt die Aktion aber auch ein soziales Ereignis dar. Nach getaner Arbeit erwartete die fleißigen Müllsammler eine warme Suppe im Dorfhaus und es bot sich die Gelegenheit, sich auszutauschen. „Das ist ein schönes Zusammenkommen“, empfanden die Teilnehmer. So fördert die Aktion auch Gemeinschaftsgefühl.