Ermittlungen dauern noch an

Keine Partys mehr nach Angriffen auf Sanitäter in Heimerzheim

An dieser Schule kam es am Rosenmontag während eines Einsatzes auf einer Karnevalsfeier zu einem Angriff auf einen Sanitäter.

An dieser Schule kam es am Rosenmontag während eines Einsatzes auf einer Karnevalsfeier zu einem Angriff auf einen Sanitäter.

Swisttal-Heimerzheim. Nach der Attacke auf einen Sanitäter auf der After-Zoch-Party der Großen Heimerzheimer Karnevalsgesellschaft zieht der Vorstand nun die nächsten Konsequenzen. Die Ermittlungen der Polizei laufen noch.

Die Große Heimerzheimer Karnevalsgesellschaft wird vorerst keine Partys mehr ausrichten, wie sie es über Jahrzehnte am Karnevalssamstag und am Rosenmontag getan hat. Damit zieht der Vorstand die Konsequenz aus dem Vorfall, der sich am Abend nach dem Rosenmontagszug auf dem Vorplatz des Eingangs zur Georg-von-Boeselager-Sekundarschule, wo die After-Zoch-Party stattfand, ereignet hatte. Die Prunksitzung, die Weibersitzung und den Rosenmontagszug will die KG auch künftig organisieren.

Wegen des Vorfalls an Rosenmontag sind Werner Hahnenberg, Präsident der Großen Heimerzheimer Karnevalsgesellschaft, und Kassiererin Irmgard Schmitz bereits zurückgetreten. So ist die KG nun gezwungen, vorzeitig einen neuen Vorstand zu wählen. Dies soll bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Donnerstag, 17. Mai, um Hotel Weidenbrück geschehen. Die nächste turnusmäßige Vorstandswahl hätte eigentlich erst 2019 angestanden.

Die Bonner Polizei ermittelt in dem Fall, hat aber noch keine heiße Spur. Deren Sprecher Frank Piontek sagte dem GA, es seien etwa 20 Hinweise auf verdächtige Personen eingegangen. Auch in den sozialen Medien seien konkrete Namen genannt worden. Befragungen dieser Personen hätten jedoch nicht dazu geführt, dass sich ein Tatverdacht erhärtet habe. Laut Piontek stehen noch weitere Vernehmungen an.