Ermittlungen dauern an

Zeugenhinweise nach Angriff auf S23 in Rheinbach

Die beschädigte Scheibe des Zuges.

Die beschädigte Scheibe des Zuges.

Rheinbach. Nach dem Angriff mit einem an einem Seil hängenden Stein auf die S23 in Rheinbach haben sich Zeugen bei der Polizei gemeldet. Die Hintergründe der Tat sind noch immer unklar.

Nach dem Angriff auf eine Bahn der Linie S 23 dauern die Ermittlungen der zuständigen Bundespolizei weiter an. Das teilte eine Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Köln am Donnerstag auf Anfrage des General-Anzeigers mit. Zum Stand der Ermittlungen äußerte sich die Sprecherin nicht. Allerdings seien Zeugenaussagen eingegangen, die nun ausgewertet werden.

Wie berichtet, war es am Donnerstag der vergangenen Woche gegen 18.30 Uhr in der Nähe des Rheinbacher Bahnhofs zu einem Zwischenfall auf der Voreifelstrecke (Euskirchen, Rheinbach, Meckenheim, Alfter, Bonn) gekommen. Noch immer unbekannte Täter hatten an einer Brücke über den Schienen ein Seil mit einem Stein oder möglicherweise zwei Steinen daran befestigt und dieses herabgelassen.

Dadurch wurde die Frontscheibe des Zuges stark beschädigt, es kam zu einer Notbremsung. Verletzt wurde niemand. Der Vorfall ereignete sich am Bahnübergang im Bereich von Gymnasiumstraße und Flerzheimer Straße. Dort stellte die Polizei das Seil und einen Stein sicher. Dieser ist laut Polizei fünf Kilogramm schwer, 20 Zentimeter lang, 20 Zentimeter breit und zehn Zentimeter hoch.