Rheinbacher Hochzeitsmesse

Vom Trauring bis zum Brautkleid

Mit Schleier oder ohne? Bei der Auswahl des Brautkleides sind viele Details zu beachten.

RHEINBACH. Soll die Hochzeit, der schönste Tag im Leben eines verliebten Paares, perfekt sein, muss sie gut geplant und vorbereitet sein. Im Rheinbacher Waldhotel konnten angehende Brautpaare am Samstag bei der ersten Hochzeitsmesse sich nicht nur Ideen holen, sondern direkt vor Ort in Kontakt kommen mit den verschiedenen Anbietern rund um die Hochzeit.

Von festlicher Kleidung für Braut, Bräutigam und Gäste über Trauringe und Schmuck, Floristik und Hochzeitsgefährte bis zu Hochzeitsfrisuren, Fotografie, Caterer, Unterhaltungstechnik und Musik waren die verschiedenen Unternehmen vertreten.

Ob es als Hochzeitskutsche eine von Pferden gezogene sein soll, ein riesiger schwarzer "Hummer" oder ein kleiner Trabant - die angehenden Brautpaare hatte eine reiche Auswahl. Zauberer, Musiker und Sänger gaben einen beispielhaften Einblick in Unterhaltung beim Hochzeitsfest.

Die beiden Hochzeits-DJs Uwe Essing und Andreas Kessel von der Rheinbacher "WOTEC Veranstaltungstechnik" berieten über die verschiedenen Möglichkeiten. "Wir haben einen Musikwunschbogen, auf dem im Vorfeld die Wünsche angekreuzt werden können, von der Hintergrundmusik zum Essen bis zur Tanzmusik nachher und der Animation durch den DJ", sagten sie.

Sarah Fleischhauer ließ sich vom Friseurinnen-Team vom Rheinbacher "Kamm in" um Nicole Henn probefrisieren für ihre Brautfrisur. Die 27-jährige künftige Braut wird im September heiraten, wie sie verriet. Mit den Vorbereitungen des Festes hatte sie Anfang Januar begonnen, das Hochzeitskleid gerade tags zuvor gekauft. "Es fehlen nur noch die Schuhe", sagte sie.

Ihre "Probe-Braut-Frisur" lag mit einer Locken-Steck-Frisur im Trend. "Aktuell sind Locken, aber auch kunstvolle Frisuren mit Dutt", sagte Nicole Henn. Bräute kommen im Vorfeld der Hochzeit in der Regel frühzeitig zu ihrem Team, um die richtige Frisur, aber auch Schmucknägel und Make-up auszuprobieren.

Bei Brautkleidung liegt Zweifarbigkeit im Trend, erklärten Melanie und Ralf Schumacher von "Melanies Brautoase". "Nachgefragt sind leichtere Stoffe in Tüll und Organza. Hochzeiten werden farbenfroher", sagten sie. Die Farben Lila, Rot und Gelb etwa an der Taille des Brautkleides oder in Ornamenten geben die Farbe der Accessoires am Anzug des Bräutigams vor. Der Anzug ist nicht mehr einfach schwarz, vielmehr sind grau und braun nachgefragt.

Nicht verkäuflich war ein ganz besonderes Brautkleid: ein Kleid aus echten dunkelroten Rosen-Blütenblättern. Gesteckt hatten es die Mitarbeiterinnen der Rheinbacher Floristikmeisterin Nadine Samulewitz-Heimer von "Blumenbotschaft Vier Jahreszeiten". Sie hatte auch die Idee zu dieser ersten Hochzeitsmesse, die sie dann in Zusammenarbeit mit dem Gastronomen-Ehepaar des Waldhotels, Katharina und Jens Pfannkuch an den Rheinbacher Gewerbeverein herangetragen hatte.