Glasfachschule in Rheinbach

"The Fläsh" und die Tomburg Winds spielen gemeinsam

Vorne Orchester, hinten Rockmusiker.

RHEINBACH. Stehende Ovationen haben die jungen Musiker der Rheinbacher Band "The Fläsh" und der Tomburg Winds beim Konzert in der Glasfachschule erhalten. Zum ersten Mal traf dabei Rockmusik auf sinfonische Blasmusik.

Auf die Bandbreite musikalischer Darbietungen waren auch die rund 350 Zuhörer gespannt, die die spielerischen Fertigkeiten von Marschmusik über Filmmusik und Jazz bis hin zu Pop und Rock am Ende mit Applaus quittierten.

Es war der erste gemeinsame Auftritt der Rockband "The Fläsh" und der Tomburg Winds, auch wenn die Verbindung von "The Fläsh" zu den Tomburg Winds eng ist. So spielt von den "The Fläsh"-Musikern Lukas Keil (Gitarre), Justus Maaßen (Keyboard) und Uli Spittel (Schlagzeug) noch Lars Hagemann (E-Bassist) beim Blasorchester Posaune.

Dass die 17-jährigen Band-Musiker ausgesprochen gut sind, bewies im vergangenen Jahr ihr Sieg beim überregionalen Bandwettbewerb "Toys to Masters". Und auch ihren neuen Song "Farbtherapie" präsentierten die Jungmusiker nun. Das gleichnamige Album dazu stellten sie ebenfalls in dieser Woche vor.

"Den Plan zu einem gemeinsamen Konzert hatten wir schon länger", sagte Adi Becker, der musikalische Leiter der Tomburg Winds. So jammten beide Formationen unter anderem gemeinsam "Europe" von Carlos Santana, ein Medley aus "The best of Toto" und ein Medley von "Earth, Wind and Fire".

Aber auch als sinfonisches Orchester glänzten die Musiker der Tomburg Winds. Ob beim Auftaktspiel, einem schnell gespielten Marsch, oder beim besinnlichen und getragen gespielten Song "Where never lark or eagle flew", dem in angelsächsischen Ländern gespielten typischen Silvesterlied - die Zuhörer waren begeistert von der spielerischen Qualität der 14- bis 18-Jährigen.

Schon die Vorgruppe, das Jugend-Nachwuchsorchester der Tomburg Winds unter der Leitung von Georg Heide, hatte auf die hohe musikalische Qualität der Musiker eingestimmt.