Rheinbacher Nachwuchsband

The Fläsh rocken in Berlin

Die grünen Hosen sind ihr Markenzeichen: The Fläsh.

Die grünen Hosen sind ihr Markenzeichen: The Fläsh.

RHEINBACH. Die Freude bei der Nachwuchsband The Fläsh ist groß. Denn die vier Rheinbacher Jungs Lukas Keil (Gesang, Gitarre), Lars Hagemann (Bass, Backing Vocals), Justus Maaßen (Keyboard, Backing Vocals) und Uli Spittel (Schlagzeug, Backing Vocals) zählen zu den Preisträgern der vier bundesweiten Jugendwettbewerbe der Berliner Festspiele.

Das Ziel des Bundeswettbewerbes ist es, den jungen Musikern künstlerische Aktivität zu ermöglichen und Kunst erfahrbar zu machen. Daher absolvierten die Preisträger - sechs Solisten und sechs Bands - jetzt beim "Treff junge Musik-Szene" im Haus der Berliner Festspiele fünf Tage lang ein Campus-Programm aus unterschiedlichen Workshops. Darunter Gesang, Komposition, Improvisation und Bühnenperformance mit erfahrenen Musikern wie Annette Marquardt, Gesangsdozentin der Pop-Akademie Mannheim, Ulrich Zehfuss, Texter, Autor und Singer-Songwriter, sowie dem Theater-Musiker und Regisseur Alexander Riemenschneider.

Knapp 100 junge Bands und Solisten aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich in den vergangenen Monaten bei den Berliner Festspielen für die Teilnahme an dem "Treff junge Musik-Szene" beworben. Ausgewählt wurden die Gewinner von einer siebenköpfigen Jury. Dabei war nicht nur die Qualität der eingereichten Musikproduktionen entscheidend, sondern auch die Qualität der Songs. Und zwar textlich wie musikalisch. Die Lieder sollten unter Berücksichtigung des Alters eine Geschichte erzählen, dem Hörer etwas mitteilen und musikalisch gut ausgearbeitet und arrangiert sein.

Dabei überzeugten die vier 17-jährigen Rheinbacher Musiker. Gegründet haben sie The Fläsh 2010. Im Alter von 13 Jahren wollten Lukas Keil, Lars Hagemann, Justus Maaßen und Uli Spittel Oldie-Rock covern. Mit den ersten Auftritten im Jahr 2011 wurden die grünen Hosen zum Markenzeichen der Band. Die Teilnahme am Band-Wettbewerb "toys2masters" ließ die Rheinbacher 2013 erstmals eigene Songs schreiben. Bei einem Schüleraustausch gaben sie schließlich zwei Konzerte in den USA.

Um die Intention ihrer Texte besser vermitteln zu können, entschlossen sie sich, deutschsprachige Songs zu schreiben. Anfang 2014 brachten sie ihr erstes Musikvideo zu "Popsong" heraus und die erste EP wurde produziert. Im Mai gewannen sie den Singer-Songwriter Wettbewerb "Xpress yourself" (der GA berichtete). Nun arbeiten sie weiter an neuen Songs, mit dem Ziel sich weiterzuentwickeln und freuen sich über neue Erfahrungen beim "Treff junge Musik-Szene".