Hobbyschrauber

Team aus Rheinbach bei "Devil's Race" auf DMAX

Das Rheinbacher Team Seventyniners und ihr „Quattrolorean“: (v. l.) Denis Unger, Gunnar Gras, Dirk Scharfen, Michael Kessel, Axel Heck, Patrick Gierlich und Steffen Seehafer.

Das Rheinbacher Team Seventyniners und ihr „Quattrolorean“: (v. l.) Denis Unger, Gunnar Gras, Dirk Scharfen, Michael Kessel, Axel Heck, Patrick Gierlich und Steffen Seehafer.

Rheinbach. Bei der DMAX-Produktion „Devil's Race“ ist auch ein Team aus Rheinbach am Start. Das Sextett hat einen 27 Jahre alten Audi Quattro in einen "Quattrolorean" verwandelt. Ausstrahlung am ist 11. September.

Sprungschanzen, Schlammgruben, außer Kontrolle geratene Abrissbirnen und das alles in einem apokalyptisch anmutenden Braunkohlerevier – das sind nur einige der Herausforderungen, mit denen die Teilnehmer des „Devil's Race“, das ab dem 11. September im Programm des TV-Senders DMAX ausgestrahlt wird, konfrontiert werden. Diesem teuflischen Rennen stellte sich auch ein Team aus Rheinbach.

„Ich habe mich sofort angesprochen gefühlt,“ berichtet Dirk Scharfen, der sich mit seinen Freunden Denis Unger, Gunnar Gras, Michael Kessel, Axel Heck, Patrick Gierlich und Steffen Seehafer mit Erfolg um eine Teilnahme bewarb. Die Teammitglieder verbindet das gemeinsame Interesse an Autos zu schrauben, sowie eine Vorliebe für amerikanische Fahrzeuge.

Der Sender DMAX stellte allen Teams ein Budget von 5000 Euro zur Verfügung, mit denen sie ein Auto ihrer Wahl renntauglich machen sollten. Das Team aus Rheinbach entschied sich für einen Audi 100 Quattro, Baujahr 1991 und trat unter dem Teamnamen „Seventyniners“ an. Wichtig war den Rheinbachern der Allradantrieb, um auf der schotterigen Rennstrecke gut voran zu kommen.

„Wir haben den Wagen Quattrolorean getauft, weil er an den DeLorean aus dem Film 'Zurück in die Zukunft' erinnert“, berichtete Scharfen. Angesichts der teils gefährlichen Herausforderungen mussten auch viele Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden. So haben die Hobbyschrauber unter anderem Schalensitze, einen Überrollkäfig und einen Sicherheitstank eingebaut. Auch montierten sie einen Notschalter, mit dem man den Motor im Notfall auch von außen abstellen kann. Das Auto wurde vergittert und die Scheiben mit Sicherheitsfolie ausgestattet um die Fahrer vor Glassplittern zu schützen.

Den Überrollkäfig haben die Rheinbacher selber angefertigt und an ihr Fahrzeug angepasst. Ehe sie zu den Dreharbeiten in die Lausitz aufbrachen, hatten sie nur einmal die Möglichkeit, den komplett umgebauten Wagen auf einem Stoppelfeld zu testen. Vor dem Rennen wurden die Fahrzeuge aller Teilnehmer durch den Sender noch einmal auf ihre Sicherheit überprüft, dann hatten die ausgewählten Fahrer die Möglichkeit sich mit der Strecke vertraut zu machen.

Dirk Scharfen und Gunnar Gras wollten sich dieser Herausforderung stellen. Da Gras jedoch kurzfristig wegen gesundheitlicher Probleme ausfiel, übernahm Ersatzfahrer Patrick Gierlich, der als Fahrer für „Rheinland Motorsport“ bereits Rennerfahrung mitbrachte, das Steuer.

Probleme machte den Rheinbachern auch kurz vor Start das Kühlsystem, weshalb das Auto zu heiß wurde. Insgesamt waren Dirk Scharfen und seine Kollegen aber zufrieden mit den Umbaumaßnahmen, die sie am Auto vorgenommen hatten und auch der Allradantrieb zahlte sich aus. „Das Auto war jederzeit kontrollierbar,“ so Scharfen. Zudem sei es eine besondere Erfahrung gewesen an dem Rennen teilzunehmen. „Es war toll, zu fahren und alles herauszuholen, was geht, ohne Rücksicht darauf, dass etwas kaputt geht. Unbeschreiblich, so etwas auszutesten“, sagte Scharfen.

Wer wissen möchte, wie sich die Jungs aus Rheinbach mit ihrem „Quattrolorean“ beim „Devil's Race“ geschlagen haben: Dienstag, 11. September, 21.15 Uhr auf DMAX.