Die Nacht der lauten Stromgitarren

Slade rocken die Classics-Bühne in Rheinbach

Slade rocken am Freitagabend die Rheinbach-Classics-Bühne - eine Zeitreise in die 1970er-Jahre.

Slade rocken am Freitagabend die Rheinbach-Classics-Bühne - eine Zeitreise in die 1970er-Jahre.

RHEINBACH. Die Rheinbach Classics haben am Freitagabend pünktlich begonnen - und die britische Band Slade war gleich die erste auf der Bühne und heizte den rund 2000 gespannten Fans auf dem Himmeroder Wall kräftig ein.

Rockmusik und Regenwolken: Da träumte mancher Musikfreund zum Auftakt der zwölften Rheinbach Classics insgeheim von einer munteren Schlammschlacht à la Woodstock. Für erdnahes Suhlen im Matsch ist der mit kunstvollen Pflastersteinen versehene Himmeroder Wall in Rheinbach allerdings denkbar ungeeignet. Und zu Konzertbeginn brach der Himmel auf.

Und so konzentrierten sich die mehr als 2000 Zuhörer des Eröffnungskonzerts unter freiem Himmel am Freitagabend darauf, den Stromgitarren der britischen Glamrockheroen von Slade und Dirty Deeds'79 aus Bonn zu lauschen.

 

Ein Feuerwerk aus Hits brannten die Mannen um den 71-jährigen Dave Hill ebenso ab wie die Deeds um ihren charismatischen Sänger Alexander „Big Bon“ Kaiser.

Das neue Konzept der Classics-Macher, den Hauptact schon um 20 Uhr spielen zu lassen, bevor die AC/DC-Tributeband loslegte, ging auf: „Es ist der Wunsch an uns herangetragen worden, dass Slade als Erste spielen“, sagte Heinz Haubrichs, Vorstandschef des Vereins Rheinbach Classics. Denn: Wer feiern will, sei auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Und die führen, wenn das Konzert beendet ist, erst wieder am frühen Morgen.