Konzert mit Big Band Jazz und Swing zugunsten der Feuerwehr in Rheinbach

Jazz und Swing spielt die HCC BIg Band beim Galaabend zugunsten der Rheinbacher Feuerwehr im Stadttheater.

Rheinbach. Jazz und Swing mit Georg und Günter Grohs im Rheinbacher Stadttheater. In familiärer Atmosphäre bot dieser Gala-Abend eine Zeitreise durch die Musikgeschichte von Swing und Jazz.

Bühnenerfahrung hatten alle Musiker, die bei der Gala-Veranstaltung im Stadttheater auftraten, mitgebracht. Eine Premiere allerdings war es, dass die Brüder Georg und Günter Grohs gemeinsam mit der Solistin Marina Ockenfels zu einem Swing-Abend einluden. Begleitet wurden sie von der sich unter der Leitung von Adi Becker souverän schwungvoll präsentierenden HCC-Big Band, die mit dem Rheinbacher Schlagzeuger Uli Spittel aufwarten konnte.

Der Erlös der gut besuchten Veranstaltung kommt der Jugendarbeit der Rheinbacher Feuerwehr zugute. „Es war schon immer mein Traum, mit einer Big Band zu spielen“, erklärte Georg Grohs, zu dessen Steckenpferd eigentlich Bühnenauftritte mit der Rockband zählen. „Jazz aber ist für mich die Königsklasse, das ist noch einmal eine Nummer für sich“, sagte der Rheinbacher Unternehmer, der sich schon immer – genauso wie sein Bruder Günter – für Musik begeistert hat und den Hut vor Frank Sinatra und Dean Martin, aber auch vor Zeitgenossen wie Roger Cicero und Michael Bublé zieht.

Publikum war begeistert

In familiärer Atmosphäre bot dieser Gala-Abend eine Zeitreise durch die Musikgeschichte des Swings. Launig führten die beiden Brüder durch die Veranstaltung und ließen keine Gelegenheit aus, sich gegenseitig hochzunehmen. Mit sichtlichem Vergnügen brachten die beiden gemeinsam mit Marina Ockenfels klassischen bis neuzeitlichen Jazz auf die Bühne und stellten ihr Können zur Begeisterung des Publikums vor allem bei zum Teil neu interpretierten Klassikern unter Beweis.

Glänzend waren ihre solistischen Darbietungen von „Somethin' stupid“ in der Fassung von Nancy und Frank Sinatra und „Mr. Bojangles“ von Jerry Jeff Walker. Dabei behaupteten sie sich stimmlich souverän gegenüber dem teils sehr dominanten Auftritt der 17-köpfigen Big Band. Mit seiner klanglich und choreografisch mitreißenden Darbietung von „I did it my Way“ von Frank Sinatra schuf Günter Grohs einen der Höhepunkte des Abends.

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