Rheinbacher CDU fragt nach

Deshalb hat die Voreifelbahn S23 oft Verspätung

Die S23, unser Foto zeigt die Voreifelbahn bei Odendorf, ist in jüngster Zeit oft verspätet unterwegs.

Die S23, unser Foto zeigt die Voreifelbahn bei Odendorf, ist in jüngster Zeit oft verspätet unterwegs.

Rheinbach. Dass die Voreifelbahn S23 zwischen Bonn und Euskirchen in jüngster Zeit gehäuft verspätet unterwegs ist, bringt viele Nutzer in Rage. Die Rheinbacher CDU hat erfragt, woran es liegt, dass die Züge unpünktlich sind.

Die Rheinbacher CDU ärgert sich über die vielen Ausfälle im Zugverkehr der Voreifelbahn S23 zwischen Euskirchen und Bonn. Die vielen Störungen aktuell wirkten sich vor allem auf die Verfügbarkeit der einzusetzenden Fahrzeuge aus, berichtet Klaus Beer, Sprecher der CDU-Fraktion im Rheinbacher Stadtrat. „Statt der üblichen fünfteiligen Garnituren verkehren häufig nur zweiteilige Züge, mit der Auswirkung, dass diese Züge hoffnungslos überfüllt sind.“

Anlässlich einer Aussprache während der Februarsitzung des Rheinbacher Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt, Planung und Verkehr mit dem VRS-Geschäftsführer Michael Vogel hatte CDU-Ratsherr Axel Wilcke diese aktuelle Problematik thematisiert. Wilcke konnte aus eigener Erfahrung als regelmäßiger Nutzer der S23 davon berichten, dass in letzter Zeit nur der vordere zweiteilige Zugteil die Strecke befuhr. Dies führte oftmals dazu, so Wilcke, dass unterwegs Fahrgäste wegen Überfüllung des Zugs auf dem Bahnsteig zurückbleiben mussten. „Dies ist ein unerträglicher Zustand, der schnellstens wieder zur Normalität zurückgeführt werden muss“, erklärte Wilcke Richtung VRS-Geschäftsführer.

Deutsche Bahn verweist auf Unfälle und Austauscharbeiten

Zwischenzeitlich hat sich der CDU-Landtagsabgeordnete Oliver Krauß, der auch Mitglied der Zweckverbandsversammlung des VRS ist, in den Sachverhalt eingeschaltet. Wie er Wilcke mitteilte, habe er die Deutsche Bahn auf diese Störungen angesprochen. Das Unternehmen hatte ihm daraufhin mitgeteilt, dass aktuell wegen vermehrter Unfälle und vieler dringender Austauscharbeiten eine deutlich eingeschränkte Fahrzeugverfügbarkeit im sogenannten Vareo-Netz bestehe. Die Folge: Die fehlenden Fahrzeuge führten laut des Unternehmens „zu Abweichungen in der planmäßigen Zugbildung“. Nach Angaben der DB arbeiteten Werkstatt und Zulieferer mit Hochdruck an einer Abarbeitung der Schäden.