Studieninformationstag der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Den Alltag auf dem Campus kennenlernen

Studieninformationstag an der Rheinbacher FH; hier in seinem histologischen Labor hat Prof. Christopher Volk (l) auch mit Entwicklungsbiologie zu tun, was die Frösche in den Wasserbecken beweisen (r).

Studieninformationstag an der Rheinbacher FH; hier in seinem histologischen Labor hat Prof. Christopher Volk (l) auch mit Entwicklungsbiologie zu tun, was die Frösche in den Wasserbecken beweisen (r).

Rheinbach. Zahlreiche der mehr als 400 Hochschuldozenten stellten vom Studiengang Materialwissenschaften bis hin zur Wirtschaftspsychologie acht der am Campus Rheinbach angebotenen Bachelor- und Masterstudiengänge der Hochschule vor.

„Einen didaktischen Mehrwert hat die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg durch ihre moderne Ausstattung, Internationalität und kleine Gruppengrößen, die eine starke Interaktion zwischen Studenten und Dozenten erlaubt“, erklärte Antje Thielen, Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften.

In Kleingruppen führen die Studenten, gekoppelt an die Vorlesungen, Versuche durch, um das Gelernte praktisch anzuwenden. Eine Praxiseinheit hatte der Studiengang Physik auf den Informationstag verlegt, um Schülergruppen im Stundentakt ins Staunen zu versetzen. „Dass Energie nicht verloren gehen kann, haben wir im Physiklabor an der Luftkissenbahn bewiesen“, so Jessica Rattay von der Fachschaft Naturwissenschaftliche Forensik. Der englisch-bilinguale Studiengang endet mit dem Bachelor und vermittelt neben naturwissenschaftlichen Grundlagen auch Schwerpunkte in der Tatortarbeit, in Recht und in der Analytik. Ihre Kommilitonin Sarah Brettschneider ergänzte: „Der Höhepunkt in diesem Semester war die Analyse eines kompletten Tatortes – inklusive gestelltem Mordopfer, Blutlache und der Spurensuche am Tatfahrzeug“.

In Teil B des Campus konnten die Gäste zahlreichen Vorträgen darüber folgen, wie sich das Studium an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in der Realität gestaltet. Während duale Studenten wochentags in ihrer Ausbildungsstätte arbeiten, ist jeder Samstag für den Besuch von Lehrveranstaltungen reserviert.

So hielt auch an diesem Samstag Professor Tobias Amely seine Lehrveranstaltung „Einführung in die Betriebswirtschaftslehre“ – beobachtet von wachsamen Augen der anwesenden Schüler. „An den Vorlesungen nehmen durchschnittlich etwa 40 Studenten teil. Auch wenn wir – anders als die Naturwissenschaftler – keine Versuche durchführen, gelingt uns die Verbindung zur Praxis durch die Erstellung von Businessplänen und Planspielen“, so Amely.

Kulinarischer Abschluss der Führungen war in der Mensa. Das Prestigeobjekt dort: Der „true fruits“-Smoothie. Der Fruchtsaft mitsamt Vermarktung war im Jahr 2005 das interdisziplinäre Ergebnis von zehn Absolventen der Hochschule – drei Wirtschaftswissenschaftlern, drei Biologen und vier Chemikern.