Freiwillige Feuerwehr

25.400 Stunden im Einsatz für Rheinbach

Das Damendreigestirn besuchte die Rheinbacher Feuerwehr und deren Chef Laurenz Kreuser.

RHEINBACH. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rheinbach hat bei ihrem alljährlichen Kameradschaftsabend in der Stadthalle neben der Ernennung von Funktionsträgern auch eine Bilanz des abgelaufenen Jahres gezogen. Unter anderem fiel auch die überörtliche Hilfe bei der Flutkatastrophe an der Elbe in diesen Zeitraum.

Im vergangenen Jahr war die Freiwillige Feuerwehr demnach rund 6800 Sunden mit Einsätzen beschäftigt. Rechnet man Übungsstunden und Brandwachen hinzu, waren die Wehrleute sogar etwa 25.400 Stunden aktiv. Verteilt waren diese Stunden auf 495 überwiegend männliche Feuerwehrmitglieder mit einem Durchschnittsalter von gut 35 Jahren.

Insgesamt musste die Feuerwehr im Vorjahr 437 Mal ausrücken. Am häufigsten - nämlich 60 Mal - musste sie dabei technische Hilfeleistungen erbringen, gefolgt von der Beseitigung von Ölspuren (51 Mal). Großbrände bekämpfen musste sie hingegen nur in sechs Fällen, und 27 Mal lag ein Fehlalarm vor.

Neben diesem Rückblick auf das vergangene Jahr stellten die Wehrleute aber auch die Weichen für 2014: So ernannten sie Thomas Lahnstein zum stellvertretenden Zugführer. Außerdem bestimmten sie Thomas Gundlach sowie Ralf Krahforst zu Löschgruppenführern und Ralf Müller, Axel Sermann und Christopher Münch zu stellvertretenden Löschgruppenführern. Der neue Atemschutzbeauftragte ist Ralf Müller.

Darüber hinaus wurde Wolfgang Schmitz zum Stadtbrandinspektor befördert. Ebenso befördert wurde Norbert Höckendorf, er ist nun Brandoberinspektor. Und Thomas Lahnstein und Guido Commer nennen sich nun Oberbrandmeister.

Auch einige Ehrungen nahmen die Feuerwehr-Verantwortlichen vor: So erhielt Jörg Begerow das goldene Ehrenzeichen der Feuerwehr. Gregor Höll, Robert Lambertz, Johannes Schneider, Guido Segler, Andreas Bahners, Peter Lasch, Dirk Fülle, Christoph Winkens, Ralf Segler, Christian Schragen, Helmut Linn und Michael Orth wurden mit Silber geehrt.

Zudem stießen Ewald Zimmermann, Johannes Fuhs und Rudolf Funke auf 50 Jahre Mitgliedschaft an. Und Feuerwehrleiter Laurenz Kreuser wurde eine besondere Ehre zuteil: Er erhielt auf Vorschlag seiner Führungskräfte die goldene Ehrennadel des Rhein-Sieg-Kreises.

Abgerundet wurde der Kameradschaftsabend, den auch der Leiter der Bonner Berufsfeuerwehr, Joachim Stein, besuchte, letztlich durch den Auftritt aller Prinzenpaare und Dreigestirne Rheinbachs und durch Tanzeinlagen des Solomariechens der KG Oberdrees wie auch der Damentanzgarde der Prinzengarde Rheinbach.

Während die Freiwillige Feuerwehr Rheinbach ihren Jahresabschluss feierte, übernahmen die Feuerwehrkameraden aus Meckenheim den Brandschutz für ihre Nachbarn.