Sankt Petrus

Kölner Ensemble Amarilli spielte französische Musik des Barock

Barocke Klänge bringt das Ensemble Amarilli bei seinem Konzert in Lüftelberg zu Gehör.

MECKENHEIM-LÜFTELBERG. Eine beschwingte Erholungspause vom Alltag bereitete das Kölner Ensemble Amarilli seinen Gästen mit dem Konzert "Récréation de Musique" in der Lüftelberger Pfarrkirche Sankt Petrus.

Die vier Musiker Alexandra Kollo (Flöten), Eva Susanna Kuen (Blockflöte, Cembalo), Jens Lohmann (Gesang, Viola da Gamba, Flöten) und Philipp Spätling (Cembalo, Blockflöte) spielten französische Musik der Barockzeit mit Travers- und Blockflöten, Stimme, Viola da Gamba und Cembalo.

Das Ensemble holte den Frühling nach Lüftelberg, etwa mit Jean-Marie Leclairs lieblich-heiterer Chaconne-Passepied oder mit Francois Deviennes Sonate G-Dur, in dessen Adagio und Rondeau zwei Traversflöten einander verspielt umtänzeln. Auch Werke von Rameau, Marais und Couperin erklangen. Zudem brachte das Barockensemble eine von Rameau inspirierte Eigenkomposition des Ensemblemitglieds Philipp Spätling zu Gehör.

Der enthusiastische Applaus des knapp 60-köpfigen Publikums in der Pfarrkirche veranlasste die Musiker zu einer Zugabe: Der Bulgarische Tanz mit vier Flöten stammte wiederum aus der Feder Philipp Spätlings.

Das hochkarätige Ensemble war bereits mehrfach in Meckenheim zu Gast und schafft es stets, sein Publikum mit der barocken Philosophie, "die Affekte des menschlichen Gemüts zu bewegen", zu überzeugen.