Kreuz Meckenheim

Ein Toter nach schwerem Unfall auf der A61

Grafschaft. Bei einem Unfall auf der A61 zwischen dem Dreieck Bad Neuenahr-Ahrweiler und dem Autobahnkreuz Meckenheim ist eine Person ums Leben gekommen, drei weitere Personen wurden verletzt. Die Strecke war in Fahrtrichtung Venlo stundenlang gesperrt.

Ein schwerer Unfall hat sich am Dienstagmittag auf der A61 zwischen dem Dreieck Bad Neuenahr-Ahrweiler und dem Kreuz Meckenheim am Ende eines Staus ereignet. Dabei wurde ein Autofahrer getötet, drei weitere Personen wurden verletzt.

Wie die Polizei mitteilt, fuhr ein 50-jähriger Lkw-Fahrer gegen 12.30 Uhr in Fahrtrichtung Venlo. Etwa 300 Meter vor dem Kreuz Meckenheim fuhr der Mann mit seinem Fahrzeug aus ungeklärter Ursache auf einem BMW an einem Stauende. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen nach vorne geschoben und kollidierte mit einem davor stehenden dunklen Opel, der in der Folge unter das Heck eines weiteren Sattelzuges gepresst wurde.

Der Fahrer des silbernen BMWs wurde dadurch so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Ein sofort hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. „Während des Reanimationsversuchs des BMW-Fahrers haben wir schnellstmöglich ein 15-jähriges Mädchen, das auf dem Rücksitz saß, aus dem Wrack herausgeschnitten. Die Jugendliche und ihre auf dem Beifahrersitz sitzende Mutter erlitten schwere Verletzungen“, so Marcus Mandt, Einsatzleiter und Stadtwehrleiter von Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Rettungskräfte flogen Mutter und Tochter mit einem Hubschrauber in eine Klinik. Sanitäter brachten auch die schwer verletzte Opel-Fahrerin in ein Krankenhaus. Nach Mandts Angaben mussten der verursachende Lastwagenfahrer und sein Sohn, der mit im Führerhaus saß, seelsorgerisch betreut werden. Auch fünf Ersthelfer benötigten Unterstützung durch Seelsorger. Der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Ahrweiler sowie ein Einsatzleitwagen aus Heimersheim waren ausgerückt.

Für die Unfallaufnahme war die A61 in Fahrtrichtung Venlo bis zum späten Nachmittag gesperrt. Der Verkehr staute sich ab Niederzissen auf teilweise mehr als zehn Kilometer. Auch in der Gegenrichtung kam es zu Staus durch Gaffer. Das Verkehrskommissariat der Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.