Schützenfest im Vorgebirge

Susanne Peters ist neue Bürgerkönigin in Bornheim

Bürgerkönigin Susanne Peters mit Ehrenbrudermeister (l.) Heinz-Willi Acker, und Brudermeister Peter Klett.

Bürgerkönigin Susanne Peters mit Ehrenbrudermeister (l.) Heinz-Willi Acker, und Brudermeister Peter Klett.

Bornheim. Die Sankt Hubertus Bruderschaft Bornheim und Botzdorf 1925 hat mit vielen befreundeten Vereinen ihr Schützenfest gefeiert. Beim Bürgerkönigsschießen hatte Susanne Peters die Nase vorne.

Bei sommerlichen Temperaturen knubbelten sich die Gäste an den langen Tischen im katholischen Pfarrzentrum Bornheim. Das Schützenfest der Sankt Hubertus Bruderschaft Bornheim und Botzdorf 1925 lockte dabei nicht nur befreundete Bruderschaften aus Brenig, Alfter, Heimerzheim, Hemmerich, Waldorf, Meckenheim und Merten sowie Nettekoven an, sondern auch zahlreiche Ortsvereine. Und die Gäste in der Ohrbachstraße genossen die musikalischen Klänge der Schützenkapelle Bornheim unter der Federführung ihres Leiters Michael Kuhl, die bei den rund 100 Gästen mit bekannten Ohrwürmern für Stimmung sorgten.

Peter Klett, seit 2016 Brudermeister der Sankt Hubertus Schützen, zeigte sich denn auch mit der guten Resonanz am Sonntag sehr zufrieden – obwohl kein neuer Schützenkönig ausgeschossen wurde. „Wir haben zwei Veranstaltungen im Jahr. Der Wettbewerb der Majestäten findet immer am Wochenende nach dem Hubertustag am 3. November statt“, erklärte Klett, der bei den Vorstandswahlen im Januar erneut als Brudermeister kandidieren wird.

Bis zuletzt spannend

Im Mittelpunkt der Festivitäten standen die amtierenden Majestäten der gastgebenden Bruderschaft. Zu diesen gehörte Schützenkönigin Cäcilia Kusche – sie ist zugleich auch Bezirkskönigin des Bezirksverbandes Bund Vorgebirge, Schülerprinz Marc Schättgen, Jugendprinz Philipp Büser, Schützenliesel Elisabeth Weiler und König der Könige Klaus Kuhl. Bürgerkönig Thomas Henseler fand im Bürgerkönigsschießen in Susanne Peters eine Nachfolgerin. Peters hatte nämlich mit 29 Ringen die Nase vorne. Bis zuletzt spannend und mit knappen Ergebnissen verliefen auch die Wettkämpfe im Ehrenpreis- sowie Ortsvereinsschießen.

Unter der Aufsicht von Schießmeister und Schießleiter Helmut Bauer stellten die Teilnehmer ihre Ziel- und Treffsicherheit im Luftgewehrschießen unter Beweis. Bei den Ortsvereinen errang die Schützenkapelle 77 Ringe und damit zwei mehr als die Junggesellen. Die Plätze drei und vier belegten die Freiwillige Feuerwehr (74) und die Karnevalsgesellschaft Bonnem Alaaf (69). Mittels elektronischer Datenerfassung erfolgte die Auswertung bis in die Zehntelwertung hinein.

Einen Blick auf die Wettkämpfe warfen auch gelegentlich die ältesten Mitglieder der Sankt Hubertus Schützen: der 83-jährige Josef Busacker und der drei Jahre ältere Konrad Grommes. „Im kommenden Jahr können wir die beiden für 65 beziehungsweise 70 Jahre Mitgliedschaft in der Bruderschaft ehren“, so Klett.