Osterferienprogramm

Kinder machen Bornheimer Unterführung bunt

Mit den Farben Rot, Gelb und Blau rücken die Nachwuchskünstler dem tristen Grau der Bahnunterführung am Servatiusweg zu Leibe.

Mit den Farben Rot, Gelb und Blau rücken die Nachwuchskünstler dem tristen Grau der Bahnunterführung am Servatiusweg zu Leibe.

Bornheim. In einem Ferienprojekt gestalteten Kinder den Durchgang am Servatiusweg. Es war nicht die erste Unterführung, die in Bornheim bemalt wurde.

Mit großer Konzentration heben Max (9) und Anna (6) ihre Malrolle beziehungsweise den Pinsel, nehmen ein wenig rote Farbe und streichen vorsichtig über die Wände der Unterführung am Servatiusweg. Die Geschwister aus Brenig sind zwei der zehn Jungen und Mädchen, die unter der Federführung von Friederike Schneider vom Jugendamt der Stadt Bornheim den Durchgang in Richtung Bahnstation bunt gestalten.

Unter dem Motto „3 Farben“ steht das Kunstprojekt des Bornheimer Kinder-Treffs in der zweiten Osterferienwoche, in der die Sechs- bis Elfjährigen dem tristen Grau und Graffitischmierereien an der Eisenbahnunterführung zu Leibe rücken. Dabei haben sich die jungen Maler auf die Verwendung der Farben Gelb, Blau und Rot als Symbole für Sonne, Wasser beziehungsweise den Rhein sowie für die Liebe und den „Bornheimer Schatz“ beschränkt.

Drei Farben und unbegrenzte Fantasie

Auf den ersten Pinselstrich haben sie sich gut vorbereitet. So setzten sie sich beim Erstellen eigener Entwürfe mit Farben und dem Malen „gegenstandsloser Bewegungen“ auseinander. „Durch die Begrenzung auf nur drei Farben sollen sich die Kinder auf das Wesentliche konzentrieren und aufzeigen, dass mit wenig Farbe und Bewegung etwas bewirkt werden kann“, erklärt Schneider.

Es ist nicht die erste Unterführung, die in Bornheim bunt wird. So beteiligten sich im vergangenen Jahr Schüler des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums an einem Projekt. Bornheims Bürgermeister Wolfgang Henseler gefällt das: „Durch die Farben wird die Unterführung auch heller. Ich finde es schön, wenn Kinder etwas malen, was auch Erwachsenen gefällt.“ Die Materialkosten von 630 Euro übernimmt das Jugendamt.

Im Vordergrund der Ferienaktivität steht jedoch der Spaß der Kinder. Und den hatten die Nachwuchskünstler ohne Frage. „Es gefällt mir, dass man ganz viel malen kann“, so Max.