Landrats-Wette in Bornheim

Jetzt steigt das Duell der Stellvertreterinnen

Volle Konzentration: Vizelandrätin Silke Josten-Schneider (2.v.l.) und die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Heller (r.) zeigen, was sie können. Landrat Sebastian Schuster (l.) schaut zu.

Volle Konzentration: Vizelandrätin Silke Josten-Schneider (2.v.l.) und die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Heller (r.) zeigen, was sie können. Landrat Sebastian Schuster (l.) schaut zu.

Bornheim-Uedorf. Eigentlich waren Landrat Sebastian Schuster und Bornheims Bürgermeister Wolfgang Henseler gefordert: Stattdessen traten ihre Stellvertreterinnen Silke Josten-Schneider und Petra Heller beim Spargelwettschälen auf dem Biohof Palm in Uedorf an.

Zur achten Landrats-Wette innerhalb des 50-jährigen Jubiläums des Rhein-Sieg-Kreises haben Landrat und Bürgermeister ihre beiden Stellvertreterinnen vorgeschickt: Zum Duell im Spargelwettschälen auf dem Biohof Palm in Uedorf traten Bornheims Vizebürgermeisterin Petra Heller und Vizelandrätin Silke Josten-Schneider an. Bürgermeister Wolfgang Henseler hatte seine Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Sebastian Schuster ließ seiner Stellvertreterin den Vortritt.

„Ich habe monatelang für ein Spargelwettstechen trainiert“, sagte er scherzhaft. Aber im letzten Moment sei aus der Wette eben ein Spargelwettschälen geworden, so Schuster. Wie berichtet, fordert er zum 50-jährigen Bestehen des Rhein-Sieg-Kreises nacheinander die Bürgermeister der 19 Kommunen heraus. Die Idee sei, die Besuche mit bestehenden Veranstaltungen zu kombinieren, meinte Schuster. Mit der Tour will er auch die Arbeit der Kreisverwaltung bekannter machen.

Mit neun zu sechs Spargelstangen siegt Josten-Schneider

Die Regeln für die achte Wette waren einfach: Geschält werden mussten zehn Stangen Bornheimer Spargel. Wer zuerst fertig war, hatte gewonnen. Als Hilfsmittel war lediglich ein Sparschäler zugelassen. „Gezählt werden jedoch nur die Spargelstangen, die nicht gebrochen sind“, erklärte Gastgeber und Spargelbauer Leonhard Palm. Als Schiedsrichterin kontrollierte die amtierende Brühl-Bornheimer Spargelkönigin Daniela Kastner den Wettkampf. Zunächst sah es nach einem Gleichstand zwischen den beiden Damen aus. Dann allerdings brach der Vizelandrätin Josten-Schneider eine Stange Spargel entzwei, und kurze Zeit später musste auch Heller ein gebrochenes Exemplar zur Seite legen. Mit dem Endstand neun zu sechs Spargelstangen gewann schließlich Josten-Schneider klar das Schälduell und schaffte für den Landrat den Ausgleich im Gesamtpunktestand.

Somit steht es nun vier zu vier in Sachen Kreis gegen Kommunen. „An der Schälmaschine sehen die Stangen auch nicht besser aus“, lobte Kastner das Ergebnis. Den Wetteinsatz in Höhe von 50 Euro spendete Schuster trotz gewonnener Wette für die Bornheimer Bürgerstiftung „Unsere Kinder – Unsere Zukunft“. Die Stiftung fördert die Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt. Für Heller war der Einsatz nicht umsonst, sie durfte die geschälten Stangen mit nach Hause nehmen.

In Rheinbach, Meckenheim und Alfter war der Landrat bereits zu Besuch. Als nächstes macht er am Donnerstag, 16. Mai, in Windeck Station.