Obsthof in Merten

Hier können Radler auf der Rheinischen Apfelroute Pause machen

Zertifizierung des ersten Apfelroutenpartners in Bornheim-Merten: (v.l.) Otto Schmitz-Hübsch, Saskia Piatkowski, Monique Lebahn und Rolf Schumacher.

Zertifizierung des ersten Apfelroutenpartners in Bornheim-Merten: (v.l.) Otto Schmitz-Hübsch, Saskia Piatkowski, Monique Lebahn und Rolf Schumacher.

Bornheim-Merten. Der Obsthof Otto Schmitz-Hübsch in Merten ist jetzt erster offizieller Partner der Rheinischen Apfelroute. Radler können dort eine Pause einlegen, sich mit gesunden Snacks versorgen und die Akkus ihrer E-Bikes aufladen.

Seit Mai gibt es die Rheinische Apfelroute, auf der Radler die sechs linksrheinischen Kommunen erkunden können. Als ersten Apfelrouten-Partner zeichnete die Rhein-Voreifel-Touristik (RVT) am Freitag den Obsthof Otto Schmitz-Hübsch aus.

Die entsprechende Plakette wird künftig im Eingangsbereich des Mertener Betriebes Kunden und Besucher darauf hinweisen, dass Radfahrer an der Bonn-Brühler Straße einen besonderen Service genießen.

Drei Ladestationen für E-Bikes

An drei Ladestationen können E-Bikes während einer Kaffee- und Kuchen-Pause im Café aufgeladen werden, ein Werkzeugkasten zum Flicken der Räder steht zur Verfügung und zur Verpflegung für unterwegs können Radler Äpfel, Apfelchips und Smoothies erwerben.

„Im Vordergrund steht die Apfelroute. Aber es ist schön, dass die Leute bei der Gelegenheit unseren Betrieb und unsere Produkte kennenlernen“, freute sich Roland Schmitz-Hübsch über die Würdigung. An einer Zertifizierung haben bereits 20 Betriebe Interesse gezeigt, acht werden zurzeit auf ihre Eignung überprüft. Denn die Betriebe entlang der Route müssen gewisse Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören die Bereitstellung von genügend Fahrradständern, spezielle Angebote für Radler und Informationsmaterial. „Die Resonanz auf die Route ist hervorragend“, berichtete der Alfterer Bürgermeister und RVT-Vorsitzende Rolf Schumacher. So sind schon die ersten 10.000 Apfelkarten fast vergriffen, die zweite Auflage wird zur Radsaison 2020 erscheinen.

120 Kilometer beträgt die Strecke von Bornheim über Alfter, Meckenheim, Rheinbach bis nach Swisttal und Wachtberg, zwischendurch werden Erlebnisstationen angeboten, die mit Tischen und Bänken zum Verweilen einladen. Die geplanten Nebenstrecken der Apfelroute in den einzelnen Kommunen sind zum großen Teil bereits fertiggestellt und wurden und werden sukzessive eröffnet. So auch in Alfter, wo die Eröffnung des 15 Kilometer langen Rundwegs am Mittwoch, 18. September, vor dem Rathaus in Oedekoven über die Bühne geht.

Noch fehlen an den zwölf Erlebnisstationen – zwei je Kommune – „die erlebbaren Elemente, an denen Themen aus der Region und örtliche Charakteristika dargestellt werden. Daran arbeiten wir zurzeit“, erklärte Monique Lebahn von der VRT-Geschäftsstelle. Bis Ende 2020 läuft noch die Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). „Dann muss das Projekt stehen“, so Schumacher.

Weitere Informationen rund um das Partnernetzwerk werden auf der Webseite www.apfelroute.nrw bereitgestellt. Fragen beantwortet Monique Lebahn unter 02 28/35 02 62 35.