Uedorfer Meilenstein

Ein offenes Haus für Kirche und Vereine

Mit dem Mini-Meilenstein in der Hand: Elisabeth Jüssen (3. von links) mit ihrer Familie und Ortsvorsteher Bernd Marx (links), der den Preis überreichte.

BORNHEIM-UEDORF. Familie Jüssen stellt regelmäßig ihr Bauernhofgelände an der Heisterbacher Straße in Bornheim für Veranstaltungen zur Verfügung. Dafür sind sie nun mit dem Uedorfer Meilenstein ausgezeichnet worden.

"Wir machen es gerne", sagt Elisabeth Jüssen. Jedes Jahr stellt sie und ihre Familie ihr Bauernhofgelände für verschiedene Veranstaltungen an der Heisterbacher Straße zur Verfügung. Sei es für das Weinfest des Männergesangvereins Aegidius Hersel, die Fronleichnamsprozession oder auch für den Bau der Karnevalswagen der Herseler Vereine.

Dafür ist Elisabeth Jüssen nun stellvertretend für die gesamte Familie beim Sommerfest des TTC Blau-Rot Uedorf mit dem Uedorfer Meilenstein ausgezeichnet worden. "Wir sind sehr erfreut darüber", meinte Elisabeth Jüssen, die den Preis von Ortsvorsteher Bernd Marx entgegennahm. Die Auszeichnung und Anerkennung, die sich an dem ein Meter hohen Originalmeilenstein aus preußischer Zeit an der Landstraße 300 orientiert, wird seit acht Jahren an Bürger verliehen, die sich in besonderer Weise im Dorf einsetzen.

"Damit sollen die Leute animiert werden, sich für ihren Ort zu engagieren", erklärte Initiator Bernd Marx. Anders als in den vergangenen Jahren lag die Nominierung diesmal jedoch nicht bei den Bürgern, sondern bei einer Jury. Diese bestand aus den ehemaligen sieben Preisträgern. "Diese Unterstützung ist nicht selbstverständlich und sollte honoriert werden", gab Marx die Begründung der Jury wieder.

Künftig soll der Meilenstein im Miniaturformat als Wanderpokal durch die Familie gereicht werden. "Damit ihn jeder einmal bei sich hatte", so Jüssen. Zunächst soll er aber erst einmal den Flur von Elisabeth Jüssen zieren. "So kann ihn jeder sehen, der zu Besuch kommt."