Silvester im Vorgebirge und in der Voreifel

Die schönsten Plätze mit Ausblick auf das Feuerwerk

VORGEBIRGE/VOREIFEL. Wer will das nicht: Mit Panoramablick ins neue Jahr starten. Der General-Anzeiger verrät die besten Aussichtspunkte im Vorgebirge und in der Voreifel - eine Burgruine inklusive.

Zu einem gelungenen Jahresabschluss gehört für viele auch das Feuerwerk hinzu. Wie wäre es, in diesem Jahr das Farbspektakel anstatt vom Wohnzimmerfenster aus in der Natur zu erleben? Gleich an mehreren Stellen im Vorgebirge und in der Voreifel finden sich perfekte Aussichtspunkte fürs Feuerwerk-Gucken.

Merzbach: Längst dem Status eines geheimen Geheimtipps entwachsen ist die Feldwegkreuzung am Trafohäuschen oberhalb der Bergstraße im Rheinbacher Höhenort Merzbach. Wie der Name Bergstraße schon vermuten lässt, bietet diese Stelle einen erhöhten Panoramablick von Merzbach in die Köln-Bonner Bucht. Wer seinen Blick gen Norden schweifen lässt, genießt an den allermeisten Tagen des Jahres die Aussicht auf die Silhouette des Kölner Doms und des Colonius, des Fernmeldeturms. Wer dann sein Blickfeld gemächlich in Richtung Süden wendet, sieht die nicht minder markanten Erhebungen des Siebengebirges, die Bauten im früheren Bonner Regierungsviertel und das Radom in Wachtberg. Jahr für Jahr wollen sich rund 150 Besucher diese Aussichten fürs neue Jahr nicht entgehen lassen.

Todenfeld: Ebenso reizvoll ist der Ausblick von Todenfeld aus – ebenfalls ein Höhenort Rheinbachs. Die Autokennzeichen, die am Silvestertag in Todenfeld zu sehen sind, verraten, dass der Panoramablick auch außerhalb des Rhein-Sieg-Kreises geschätzt wird.

Tomburg: Umgeben vom Rheinbacher Stadtwald liegt die Ruine der Tomburg. Aus den Baumwipfeln ragen heute nur noch die Überreste des Burgfrieds empor. Die strategisch günstige Lage können sich die Besucher aber nach wie vor zunutze machen, um etwa einen Panoramablick auf die Feuerwerke zu genießen. Mit einer Höhe von 313 Metern können vom Basaltplateau des Tombergs aus die umliegenden Ortschaften erspäht werden. Einen kurzen Fußweg entfernt liegt ein Parkplatz, von dort aus führt ein Pfad bis zur Anlage empor. Die Tomburg befindet sich in einem Naturschutzgebiet.

Böhling: Nicht nur an Heiligabend ist der Aussichtspunkt oberhalb von Alfter-Ort ein beliebter Treffpunkt. Mehr als 100 Menschen versammeln sich dort regelmäßig zu einem entspannten Beginn der Weihnachtsfeiertage, so auch in diesem Jahr. Aber auch für Feuerwerksbewunderer bietet die Anhöhe einen Panoramablick auf Bonn und die Ausläufer des Kottenforsts bis hin zum Siebengebirge auf der anderen Rheinseite. Der Aussichtspunkt liegt nur wenige Gehminuten vom Alfterer Schloss entfernt.

LSV-Aussichtsturm: Auch oberhalb des Sportplatzes in Bornheim-Roisdorf lässt sich das Feuerwerk von den Feldern aus bewundern. Wer etwas weiter wandern möchte, steigt von dort aus weiter über den Blutpfad und den Neuweg nach oben bis zum Aussichtspunkt des Landschafts-Schutzverein Vorgebirge (LSV). Zu erkennen ist der Turm an seiner Lage: Die hölzerne Plattform steht am Rand der Quarzsandgrube und in unmittelbarer Nähe eines Sendemastes. Wer den Aussichtsturm erklimmt, hat einen Blick über Roisdorf, Alfter und Bonn sowie bis zum Siebengebirge.