Nahversorgung

Der neue Rewe-Markt in Bornheim soll 2018 fertig sein

Auf der Baustelle: Am Donnerbachweg entsteht der neue Markt. Im Hintergrund ist das Übergangsgebäude zu sehen.

Auf der Baustelle: Am Donnerbachweg entsteht der neue Markt. Im Hintergrund ist das Übergangsgebäude zu sehen.

Bornheim-Waldorf. Seit Oktober laufen die Arbeiten im Gewerbegebiet Waldorf am Donnerbachweg. Das Gebäude ist mit einer Verkaufsfläche von 1700 Quadratmetern geplant.

Von dem früheren, mehr als drei Jahrzehnte alten Supermarktgebäude im Gewerbegebiet am Waldorfer Donnerbachweg ist nichts mehr zu sehen. Stattdessen stehen auf dem großen Areal ein hoher Kran, Bagger und Container. Die im Oktober begonnenen Arbeiten für den neuen Rewe-Markt gehen voran. Laut Christiane Preisen, Sprecherin der Rewe-Group für die Region West, soll der Bau – unter Vorbehalt – Ende 2018 fertig sein. Auf insgesamt 1700 Quadratmetern sollen die Kunden dann frische Produkte genauso wie Convenience-Lebensmittel, die vorgefertigt sind, und Waren aus der Region bekommen – auch an Bedienungstheken.

Für den Einkauf stehen rund 95 Parkplätze zur Verfügung. In der Vergangenheit hatte der Neubau für politischen Hickhack gesorgt (der General-Anzeiger berichtete). Grund: die Größe des Neubaus, über welche die Fraktionen von CDU und FDP viel diskutierten. Zwischenzeitlich plädierten sie für eine kleinere Planung. Der bisherige Markt hatte eine Verkaufsfläche von 1100 Quadratmetern.

Kosten in mittlerer, einstelliger Millionenhöhe

Die Bornheimer Politik hatte sich erstmals Anfang November 2012 mit dem Thema beschäftigt. „Das jetzige Übergangsgebäude wird künftig als Getränkemarkt mit eigenem Eingang genutzt“, sagt Preisen. Die Kosten für den Neubau mit dem Titel „Green Building Gold“ soll in mittlerer, einstelliger Millionenhöhe liegen.

Das englische Wort „Green“, auf Deutsch grün, soll den ökologischen Aspekt, sprich Klima-, Umweltschutz und Nachhaltigkeit, unterstreichen. Preisen: „Es gibt ein spezielles Energiekonzept. So wird der Markt weitgehend CO2-neutral betrieben.“ Des Weiteren seien moderne Heizungs-, Lüftungs-, Beleuchtungs-, Klima- und Kälteanlagen in Kombination mit Dämmung und umweltverträglichen Baustoffen vorgesehen, die den Energieverbrauch im Vergleich zu einem Standardbau um 40 Prozent verringern.

„Im Übrigen werden bereits alle Rewe-Filialen ausschließlich mit Grünstrom aus erneuerbaren Energien versorgt“, ergänzt Priesen.