14 Orte, eine Route

Bornheimer Nebenschleife der Apfelroute ist eröffnet

Bornheim. Die 40 Kilometer lange Bornheimer Nebenschleife der „Apfelroute“ ist offiziell eröffnet. Sie ist als Teil des Projekts „rheinische Apfelroute“ entstanden, die auf 124 Kilometern die Kommunen der Region Rhein-Voreifel verbindet.

„Bornheim entdecken! 14 Orte, eine Route“ – unter diesem Motto eröffnete Bornheims Bürgermeister Wolfgang Henseler am Sonntag gemeinsam mit dem Verein Rhein-Voreifel Touristik und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Bonn/Rhein-Sieg die Bornheimer Nebenschleife der rheinischen Apfelroute.

„Mit der Rundroute für Radler und Spaziergänger zu den schönsten Flecken am Rhein und im Vorgebirge werden erstmals alle 14 Ortschaften miteinander verknüpft“, erläuterte Henseler. „Ab heute können Reisende aus Nah und Fern die Natur und Sehenswürdigkeiten wie Schlösser, Burgen, Kirchen und Kapellen per Rad entdecken.“ Die Route ist als Teil des Projekts „rheinische Apfelroute“ entstanden, die auf 124 Kilometern die sechs Kommunen der Region Rhein-Voreifel – Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg – verbindet.

Jede Kommune erweiterte die Hauptroute mit einer Nebenschleife von jeweils rund 15 bis 40 Kilometer, in Bornheim weisen grüne Hinweisschilder mit dem Apfelrouten-Logo den Weg. Zur Eröffnung auf dem Ophof in Sechtem, Sitz der Firma „Die Rasenrolle“, waren am Sonntagvormittag nicht nur einige Radler gekommen, die die Tour unter Führung von Stefan Wicht vom ADFC befahren wollten, sondern auch Vertreter aus Rat und der Verwaltung, die Brühl-Bornheimer Spargelkönigin Daniela Kastner und der „Sechtosaurus“.

ADFC freut sich über gut ausgeschilderte Route

Das „Urvieh“, das der Sechtemer Theaterverein Anlässlich der 900 Jahrfeier Sechtems 2013 zum Leben erweckte, begrüßte die Besucher und machte den Radlern im wahrsten Sinne des Wortes ein wenig „Dampf“ unterm Sattel. Passend zum Anlass hatte sich der „älteste Bornheimer“ natürlich auch Helm, Klingel und Blinklicht zugelegt. Stefan Wicht vom ADFC freute sich, dass Radlern mit der Nebenschleife der Apfelroute, eine gut ausgeschilderte, sichere Route Abseits der großen Autostraßen zur Verfügung steht.

Für Unterhaltung vor der Abfahrt sorgten neben dem „Sechtosaurus“ auch die Tänzerinnen der Sechtemer Ballettschule Heide Mayer, die bei schweißtreibenden Temperaturen flotte Choreographien darboten. Vom Sechtemer Ophof starteten die Radler zunächst in Richtung Walberberg um sich dann über Merten, Rösberg und Brenig zu den Rheinorten vorzuarbeiten.

Stärken und informieren konnten sich Teilnehmer der geführten Tour und jene, die auf eigene Faust auf den Weg gemacht hatten, an mehreren Versorgungsstationen zwischen Rhein und Vorgebirge. In Widdig verkauft die Dorfgemeinschaft auf „Bärbels Wiese“ frische Getränke und die Firma Hepenstrick-Catering stellt ihren Imbisswagen auf.

In Brenig hielt der Spielmannszug Erfrischungen bereit und das neue Lokal „Redestein“ am Ploon 7 öffnete bereits mittags seine Türen. In Rösberg konnten sich die Radler im Café im Trimborn-Hof erfrischen und der Band „Studio Ensemble Ville“ lauschen. In Merten informierte der GFO-Klostergarten an der Kirchstraße über sein Angebot.

Mehr Infos zur rheinischen Apfelroute unter: www.apfelroute.nrw.