The Voice of Germany

Bornheimer James Smith Jr. singt in den Live-Shows

James Smith Jr. ist in die Live-Shows eingezogen.

James Smith Jr. ist in die Live-Shows eingezogen.

Bornheim. Der 16-jährige James Smith Jr. aus Bornheim hat seine Mentorin Yvonne Catterfeld auch in den Sing-Offs überzeugt und ist damit in die Live-Shows von "The Voice of Germany" eingezogen.

James Smith Jr. hat es geschafft. Der 16-jährige Schüler aus Bornheim wird am kommenden Sonntag in den Live-Shows von "The Voice of Germany" zu sehen sein. In den Sing-Offs am Donnerstagabend überzeugte er Mentorin Yvonne Catterfeld, die ihn als einen von drei Kandidaten ihres Teams in die nächste Runde vorrücken ließ.

Für Smith Jr., der in den Sing-Offs "Earned It" von The Weeknd auf der Bühne performte, geht damit ein Traum in Erfüllung. Zugleich sei eine große Last von seinen Schultern abgefallen: "Ich stand unter enormer Anspannung, ich habe die ganze Zeit gehofft, dass ich nicht rausfliege und in der Show bleiben kann." Sein Weiterkommen sei für ihn keinesfalls selbstverständlich gewesen, weil die anderen Kandidaten einfach so "unfassbar gut" seien. Sowohl Coach Yvonne als auch Michi und Smudo waren überzeugt davon, dass James Smith Jr. in die Live-Shows gehört. "Da oben muss ein Platz für dich frei werden", sagte Michi begeistert. Und so ergatterte der 16-Jährige einen der begehrten roten Sessel, die den Einzug in die Live-Shows sicherten. 

Eine Konkurrenzsituation habe er trotzdem zu keinem Zeitpunkt verspürt, weil ihm viele Kandidaten der Musikshow wie eine Familie ans Herz gewachsen seien. Das zeigte sich nicht zuletzt, als sein Teamkollege Guliano De Stefano in den Sing-Offs gehen musste: "Ich hatte Tränen in den Augen, er ist während der Show eine Art Patenonkel für mich gewesen", erklärt der 16-Jährige. Generell habe er von jedem seiner Kollegen etwas lernen können.

Nun steht mit den Live-Shows die nächste Herausforderung für Smith Jr. an: "Es ist das erste Mal für mich, dass ich live im Fernsehen zu sehen bin. So viele Menschen werden meinen Auftritt verfolgen." Zu sehr unter Druck setzen, will er sich selbst aber nicht. "Ich hoffe natürlich, dass alles klappt, aber ich lasse es einfach auf mich zukommen", so der Bornheimer, der sich als erster Teilnehmer aus Bonn und der Region für die Live-Shows qualifiziert hat, seit es das TV-Format gibt.

Und so eine Live-Show bedeutet eine Menge Vorbereitung. "Wir hatten sehr viele Probetage. Pro Tag proben wir im Schnitt acht Stunden. Das ist also fast wie ein richtiger Arbeitstag", berichtet der 16-Jährige. Manchmal dauere es auch länger, bis alles passt. Bei den Live-Shows werde er "Summer Love" von Justin Timberlake singen. "Ich denke, dass dieser Song sehr gut zu meiner musikalischen Ausrichtung passt." Zum ersten Mal werden auch die Zuschauer das bewerten können. Ab sofort ist es nämlich möglich, telefonisch für seinen jeweiligen Favoriten abzustimmen.

Nicht ganz für die Live-Shows gereicht, hat es für die 20-jährige Felicitas Mayer aus Eitorf. Die Kandidatin aus dem Team von Mark Forster, die in Hennef als Gastdozentin an einer privaten Musikschule arbeitet, ist in den Sing-Offs ausgeschieden. Die erste Live-Show, also das Halbfinale von "The Voice of Germany" wird am Sonntag ab 20.15 Uhr auf Sat.1 ausgestrahlt.