Diskussion um die Königstraße

ABB bereiten Antrag vor

BORNHEIM. Mit einem Dringlichkeitsantrag wollen die Aktiven Bürger Bornheim (ABB) das Thema Königstraße auf die Tagesordnung der Ratssitzung am Donnerstag, 2. Oktober, bringen.

Das teilte der ABB-Fraktionsvorsitzende Paul Breuer mit. "Wir wollen, dass das ganze Thema, auch der Baustopp, nochmals diskutiert wird", sagte Breuer.

Der Rat hatte am 11. September mit 24 zu 23 Stimmen entschieden, der Beanstandung des Beschlusses zum Stopp der Einbahnstraßen-Arbeiten auf der "Kö" durch Bürgermeister Wolfgang Henseler zu folgen. Damit war der Beschluss zum Baustopp aus der Juli-Sitzung des Rats, der auf einen Antrag von CDU, FDP und ABB zurückging, aufgehoben.

Die ABB stützen ihr Vorgehen in Sachen Königstraße auf ein technisches sowie ein juristisches Gutachten. Beide wurden von CDU, FDP, ABB und dem Gewerbeverein Bornheim in Auftrag gegeben. Diese Gutachten kommen zu anderen Ergebnissen als die Gutachten, die im Auftrag der Stadt erstellt worden sind.

So seien die Kosten für eine Zweibahnlösung geringer, auch eine Umplanung sei problemlos möglich. Bürgermeister Henseler hatte mehrfach betont, dass dies nicht möglich sei und aus vergaberechtlichen Gründe eine Neuausschreibung erforderlich wäre.

Ihren Vorstoß mittels Dringlichkeitsantrag wolle man nun mit den anderen Ratsfraktionen erörtern, so Breuer weiter. "Wir wollen aber nicht nur mit den Befürwortern einer Zweibahnlösung, sondern mit allen sprechen."