Kommentar zu Bauarbeiten auf der B56

Zu wenig Schilder

Die Bauarbeiten auf der B 56 zwischen Alfter-Witterschlick und Bonn-Duisdorf werden voraussichtlich nicht mehr in den Ferien fertig.

Die Bauarbeiten auf der B 56 zwischen Alfter-Witterschlick und Bonn-Duisdorf werden voraussichtlich nicht mehr in den Ferien fertig.

Alfter/Duisdorf. Die Arbeiten auf der B56 zwischen Witterschlick und Duisdorf werden nicht innerhalb der Ferien abgeschlossen. Für Ärger sorgt auch die dürftige Beschilderung der Umleitung.

Nun wird es also doch nicht mehr klappen, die Arbeiten auf der B 56 zwischen Witterschlick und Duisdorf innerhalb der Ferien über die Bühne zu bringen. Autofahrer und Fahrgäste der betroffenen RVK-Linien müssen also vor allem zu Zeiten des Berufs-, und dann auch des Schulverkehrs, weiter Geduld aufbringen. Dass Bauarbeiten Einschränkungen mit sich bringen und sich auch mal länger hinziehen können, ist verständlich und in gewissem Maß auch hinzunehmen.

Für Ärger und Verwirrung hat aber bereits die dürftige Beschilderung der Baustelle auf der B 56 gesorgt. So beschwerten sich Bürger zu Recht über schwer erkennbare Änderungen bei abknickenden Vorfahrten auf den Umleitungsstrecken. Mit Blinkleuchten wurde nachgebessert.

Jetzt fehlt aber für Autofahrer, die aus Richtung der K 12 n kommen, noch ein Hinweis vor der Almabrücke, dass die Auffahrt nach rechts auf die B 56 nicht möglich ist, sondern sie vorher auf die Umleitung über Im Klostergarten abbiegen müssen. Sonst stehen sie plötzlich vor der gesperrten Straße.

Sicher, da es sich um eine Wanderbaustelle mit wechselnden Sperrungen handelt, mag die Beschilderung aufwändiger sein. Gerade, wenn sich die Verkehrsteilnehmer auf sich ändernde Verkehrssituationen einstellen müssen, sind aber doch deutliche Hinweise gefragt!

Positiv ist, dass der Landesbetrieb sich einmal die Woche mit allen Beteiligten, von der Baufirma über die Gemeinde bis zu den Verkehrsbetrieben, vor Ort trifft, um sich besser abzustimmen. Dabei bemühten sich jetzt alle Anwesenden auch, die Einschränkungen, gerade für den Busverkehr, auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Das wird insbesondere mit Blick auf den Schulbeginn noch wichtiger werden. Denn, wie es ein Vertreter der RVK vor Ort so treffend sagte: „Der Zug ist abgefahren, die Schüler vor den Ferien zu informieren.“