"Eberhard"

Sturmtief verursacht Stromausfall in Alfter

In Oedekoven ist ein Baum in eine Stromfreileitung gefallen.

In Oedekoven ist ein Baum in eine Stromfreileitung gefallen.

Bornheim/Alfter. Die Feuerwehr verzeichnet nach dem stürmischen Sonntag rund 50 Einsätze im Vorgebirge. Ein Umgestürzter Baum beschädigte eine Oberleitung in Oedekoven.

Umgestürzte Bäume, Stromausfälle und gesperrte Straßen: Sturmtief "Eberhard" hat auch im Vorgebirge zahlreiche Schäden verursacht. Die Feuerwehren aus Alfter und Bornheim wurden am Sonntag zu rund 50 Einsätzen gerufen, wie die beiden Wehren am Montag bilanzierten.

In Alfter-Oedekoven beschädigte am späten Sonntagmittag ein umgestürzter Baum eine Stromfreileitung an der Waldstraße. Um den Baum zu entfernen, musste der Strom für die Anwohner abgestellt worden. Die Feuerwehrmänner waren dort mehrere Stunden im Einsatz. In Alfter-Ort krachte ein 30 Meter hoher Baum in einen anderen Baum. Dabei beschädigten herunterfallende Äste parkende Autos. Auch am Domplatz in Alfter-Ort stürzte ein Baum um. Die Feuerwehr zersägte den Baum, um die Fahrbahn wieder freizuräumen und für den Verkehr freizugeben.

Im gesamten Gebiet sperrten Polizei und Feuerwehr gleich mehrere Straßen ab: An der Kronenstraße in Alfter-Ort hatten sich Dachziegel gelöst, während die Schmale Allee in Volmershoven aufgrund von Sturmschäden nicht mehr befahrbar war. Die Straße wurde in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Beseitigung der Sturmschäden an der Schmalen Allee hat der Bauhof der Gemeinde Alfter übernommen. Insgesamt rückte die Alfterer Feuerwehr zu 14 Einsätzen aus. Bis zum Abend waren 60 Personen aus den Löschgruppen aus Alfter-Ort, Witterschlick und Gielsdorf im Einsatz.

Auch die Feuerwehr Bornheim war ab dem frühen Nachmittag im Dauereinsatz: Mit insgesamt 110 Mitgliedern der Löschgruppen Roisdorf, Bornheim, Waldorf, Merten, Sechtem, Hersel, und Walberberg rückten die Wehren aus. Die Feuerwehrmänner entfernten auch dort umgestürzte Bäume, die auf Häuser, Pkw und Straßen gefallen waren, und sicherten durch den Sturm gelöste Dachziegel. Aufgrund der Vielzahl der Einsätze wurde ab Sonntagnachmittag eine dezentrale Führungsstelle im Gerätehaus in Bornheim eingerichtet, um von dort aus die Einsätze zu koordinieren. Bis zum frühen Abend verzeichnete die Bornheimer Feuerwehr 35 Fälle.

Aktuelle Informationen zum Wetter gibt es auf www.ga-bonn.de/wetter. Aktuelle Unwetterwarnungen unter www.ga-bonn.de/wetterwarnungen.