Verkehr in Alfter

Straße soll für Radfahrer sicherer werden

Ein Fahrradweg soll entlang der Hauptstraße am Ortseingang von Volmershoven entstehen.

Ein Fahrradweg soll entlang der Hauptstraße am Ortseingang von Volmershoven entstehen.

Alfter-Volmershoven. Der Grünen-Politiker Michael Schroerlücke fordert einen Radweg von Volmershoven nach Meckenheim und Rheinbach.

Für die Schaffung eines Radwegs von Volmershoven in Richtung Rheinbach-Flerzheim macht sich Grünen-Ratsherr Michael Schroerlücke stark. Seinen Vorstellungen nach sollte der Radweg vom Ortsausgang entlang der Landesstraße 113 (Hauptstraße, im weiteren Verlauf Fliesweg) vorbei an Meckenheim-Lüftelberg und weiter nach Flerzheim führen. Am liebsten wäre es ihm, der Weg verliefe – in Blickrichtung Flerzheim – auf der linken Straßenseite. Dort könnte man auf vorhandene Infrastruktur aufbauen. „Ich würde mich aber auch einem Radweg auf der rechten Seite nicht verschließen“, sagt Schroerlücke.

Er selbst fährt den Weg jeden Morgen mit dem Auto zu seiner Arbeitsstätte. Dabei seien ihm wiederholt Radfahrer aufgefallen, die dort gegen 7 Uhr unterwegs seien. Es gebe also Personen, die über die Straße zur Arbeit radelten, sagt er und meint, dass es in Zukunft auch mehr werden könnten. Schließlich wachse etwa der Meckenheimer Industriepark Kottenforst.

Risiken für Radfahrer

Allerdings ist die Straße aus Schroerlückes Sicht bislang nicht für Radfahrer geeignet. „Die Straße ist dicht befahren, die Fahrbahnbreite erlaubt kein Überholen von Radfahrern bei Gegenverkehr. Es werden Geschwindigkeiten zwischen 70 und 100 Stundenkilometer, teilweise auch höher, gefahren“, hatte Schroerlücke in einem Antrag geschrieben, mit dem er erreichen wollte, dass Politik und Gemeindeverwaltung sein Vorhaben unterstützen. Zwar gebe es bereits Radwege, etwa über den Bahnhof Kottenforst, aber diese seien für Pendler offenbar unattraktiv, sagt Schroerlücke: „Welcher Radfahrer macht auf dem Weg zur Arbeit schon einen Umweg?“

Der Alfterer Gemeinderat hatte Schroerlückes Antrag kürzlich zur Beratung in den interfraktionellen Arbeitskreis „Mobilität“ verwiesen. Zufrieden ist Schroerlücke damit nicht. „Das ist das falsche Gremium“, meint er. Zumal ein Beschluss zu seinem Antrag dann sowieso im Ausschuss für Gemeindeentwicklung erfolgen soll beziehungsweise muss.

Er selbst wolle Kontakt mit den Grünen in Meckenheim und Rheinbach aufnehmen, um sein Vorhaben zu erläutern. Auch hofft Schroerlücke darauf, dass die Gemeinde auf Verwaltungsebene ebenso in den beiden Städten vorspricht.