Neue Initiative

Oedekovener gründen Förderverein

Gehören zum Vorstand (v.l.): Kassiererin Monika Rudeloff, der Vorsitzende Detlef Nath und dessen Stellvertreterin Brigitte Schächter.

Gehören zum Vorstand (v.l.): Kassiererin Monika Rudeloff, der Vorsitzende Detlef Nath und dessen Stellvertreterin Brigitte Schächter.

Alfter-Oedekoven. Ziel und Zweck des Fördervereins Heimat und Naturschutz sind die Natur- und Landschaftspflege, der Erhalt und die Verbesserung der dörflichen Strukturen, Denkmalschutz und Denkmalpflege sowie Kunst und Kultur.

„Ich bin überrascht, dass so viele gekommen sind“, freute sich Detlef Nath bei der Gründungsversammlung des Fördervereins Heimat und Naturschutz, zu der rund 20 Oedekovener im Mehrzweckraum der Turnhalle erschienen waren.

Gut eine Stunde lang diskutierten sie zunächst über Formulierungen der Vereinssatzung, bis diese einstimmig angenommen wurde. Einmütigkeit herrschte auch bei der Wahl des Vorstandes. Mit Detlef Nath (CDU) wurde ein „sehr engagierter Einheimischer“ an die Spitze gewählt, Schriftführerin und stellvertretende Vorsitzende ist Ortsvorsteherin Brigitte Schächter (CDU), das Amt der Kassiererin hat Monika Rudeloff (FDP) inne.

Als Beisitzer fungieren Sabina Glasmacher (Grüne), Hans Angrick, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Alfter, Rosemarie Wallenborn (UWG) sowie Manfred Wanke (Freie Wähler). Kritische Worte an der parteipolitischen Ausrichtung des Vorstandes äußerte eine Teilnehmerin nach der Wahl der ersten Vorstandsmitglieder. „Wir sind ein Heimatverein. Das hier ist ein parteipolitisches Abbild“, sagte sie. Worte, die der frisch gewählte Vorsitzende auch im Nachhinein nicht gelten lassen möchte. Nath: „Es sind Bürger, die in Parteien aktiv sind. Alle Bürger sind aufgefordert, bei uns mitzumachen.“

Pläne werden im Ausschuss für Gemeindeentwicklung vorgestellt

Laut Satzung sind Ziel und Zweck des Vereins die Förderung von Natur- und Landschaftspflege, der Erhalt und die Verbesserung der dörflichen Strukturen, Denkmalschutz und Denkmalpflege sowie Kunst und Kultur. Mit seinem Konzept knüpft er an den in den 70er Jahren aktiven und später aufgelösten Verschönerungsverein an.

Der neue Förderverein, der sich aus einem Zusammenschluss von Oedekovenern entwickelte, will sich als erstes um die Gestaltung des Jungfernpfades und damit den Erhalt der „grünen Lunge“ kümmern. Bereits 2016 machten sich Anlieger, alle Parteien, Kirchen und die Grundschule Gedanken zur Erhaltung und Verbesserung der Mitte. Unter der Federführung von Nath fanden drei überparteiliche Bürgerwerkstätten statt, Studierende der Technischen Hochschule Köln erarbeiteten Entwürfe, die im Juli 2017 im Rathaus präsentiert wurden. Gespräche zwischen Oedekovener Bürgern um Nath mit Bürgermeister Rolf Schumacher folgten. „Bei den Gesprächen im Rathaus im September kam die Idee auf, einen Förderverein zu gründen. Denn mit solch einem Verein kann man Fördermittel einwerben und Spenden annehmen. Und wir können die Maßnahmen mit Ideen begleiten“, so Nath.

Die Pläne zum Jungfernpfad werden am Donnerstag, 27. September, im Ausschuss für Gemeindeentwicklung vorgestellt. Die Sitzung im Oedekovener Rathaus beginnt um 17 Uhr.