Album "Eine Hand voll Dreck"

Neue CD von Dreckpäck ist pure Lust an der Musik

Rüdiger Gies, Gabriele R. Weber und Rainer Diekamp (von links) haben als Dreckpäck ihre zweite CD veröffentlicht.

Rüdiger Gies, Gabriele R. Weber und Rainer Diekamp (von links) haben als Dreckpäck ihre zweite CD veröffentlicht.

Alfter. Rau und dreckig ist die Musik von Dreckpäck. Jetzt hat das Trio um Gabriele Weber aus Alfter seine zweite CD veröffentlicht. Name des Werks: "Für eine Hand voll Dreck"

Auf einem Musikfestival haben sie sich 2015 kennengelernt und sich kurze Zeit später zum Trio Dreckpäck zusammengeschlossen: Die Alfterin Gabriele Weber, der Wermelskirchener Rainer Diekamp und der Gevelsberger Rüdiger Gies. Jetzt hat die Band ihre zweite CD unter dem Titel „Für eine Hand voll Dreck“ veröffentlicht.

„Musikalisch kommen wir alle aus der Richtung Bluegrass“, so Weber. Das sei der Ursprung der Country-Musik. Darüber hinaus spielen sie Blues, Folk, Swing und American Oldtime Music. Ihren dreistimmigen Gesang begleiten die Musiker mit der Mandoline, der Gitarre, dem Banjo und dem Kontrabass. „Unsere Musik ist rau und dreckig, warum nennen wir uns nicht Dreckpäck?“, hatte Weber einmal scherzhaft gesagt. Das Trio blieb bei dem Namen.

Diplom-Designerin Weber singt seit 50 Jahren. Gesangsunterricht hatte sie nie – und ist froh darüber. „Trainierte Stimmen passen nicht zur Folkmusik, da hört man immer die Oper raus“, so die 58-Jährige. Ihre Liebe zur Musik entdeckte sie als Kind, zu einer Zeit, als die Jukebox Heintje und Peter Alexander spielte. Die kleine Gabi sang mit – und wurde fortan durch die Eltern musikalisch gefördert, indem sie Klavier, Orgel und Schlagzeug lernen durfte. „Das haben meine Eltern sich vom Munde abgespart“, so Weber. Die Schlagzeug-Karriere sei allerdings nur kurz gewesen: Das Instrument ließ sich nicht mit der Nachbarschaft vereinbaren.

"Schlagabtausch mit dem Publikum"

Auch Diekamp ist Hobby-Musiker, während Gies Musik studiert hat. Seine Auftritte hat das Trio bei Festivals in ganz Deutschland und den Niederlande. Und stand auch schon für ein Fernsehkonzert beim Medienprojekt NRWision vor der Kamera. Die Formation will auf ihren Konzerten vor allem eins rüberbringen: den Spaß an der Musik. „Wir sind eine lustige Truppe, und wenn das Publikum offen ist und mitmacht, dann ist das eine Einheit. Das ist wie ein Schlagabtausch zwischen dem Publikum und uns“, so die Wahl-Alfterin.

Am Samstag, 24. November, tritt das Trio ab 20 Uhr beim Lichterfest im Trimbornhof in Bornheim-Rösberg, Hemmergasse 49, auf, wo im vergangenen Jahr auch die erste Live-CD entstanden ist. Mehr Informationen zu der Formation, den Terminen und den CDs unter www.dreckpaeck.com.