Kita-Abriss in Impekoven

Kindergarten weicht für Neubau

Nur Mauerreste stehen noch: Der ehemalige katholische Kindergarten Sankt Mariä Heimsuchung an der Engelsgasse.

Nur Mauerreste stehen noch: Der ehemalige katholische Kindergarten Sankt Mariä Heimsuchung an der Engelsgasse.

Alfter-Impekoven. Nicht mehr viel übrig gelassen haben die Bagger vom ehemaligen Kindergarten an der Engelsgasse in Impekoven, der zurzeit abgerissen wird. Das 1961 errichtete Gebäude, das zunächst als Grundschule diente und zuletzt Flüchtlingen eine Bleibe bot, weicht einem Neubau.

Ab 2018 soll die Kita „Buntstift“ der Arbeiterwohlfahrt (Awo) aus Witterschlick mit zwei Gruppen einziehen.

Mehr als 40 Jahre, von 1971 bis 2015, hatte die katholische Kita Sankt Mariä Heimsuchung hier ihre Stätte. Mit einer kleinen „Abriss-Party“ hatte eine Gruppe Bürger im Januar Abschied von dem Gebäude gefeiert – immerhin gehe es um eine Veränderung im Mittelpunkt des Dorfes, betonte Ortsvorsteherin Ilse Niemeyer. So plant die Gemeinde auch die Neugestaltung des angrenzenden Dorfplatzes.

Seit vergangener Woche laufen nun laut Bürgermeister Rolf Schumacher die Abrissarbeiten, die etwa vier Wochen in Anspruch nähmen. Er hoffe, dass die Gemeinde zügig den Bauantrag für den Neubau beim Kreis stellen könne, der das Projekt finanziell unterstütze. „Wir sind in der allerletzten Phase der Abstimmung“, so Schumacher.

Nach der Bürgerversammlung habe es auch noch mal Gespräche mit der Awo gegeben, die als künftige Betreiberin „eine ganze Reihe Änderungswünsche“, etwa mit Blick auf den Raumzuschnitt, habe. Diese würden nun in den Bauantrag eingearbeitet. Geplant ist, dass die neue Kita in Holzbauweise bis Jahresende fertig wird, damit sie ab 1. Januar 2018 in Betrieb gehen kann.