Entwicklung am Jungfernpfad

In Oedekoven sollen wieder Obstwiesen blühen

Das Gelände rund um den Jungfernpfad im Zentrum von Oedekoven soll aufgewertet werden.

Das Gelände rund um den Jungfernpfad im Zentrum von Oedekoven soll aufgewertet werden.

Alfter. Der Alfterer Gemeinderat hat mit einem Mehrheitsbeschluss die Gestaltung des Areals am Jungfernpfad im Herzen Oedekovens vorangebracht. Grundlage sollen die Ideen aus den Bürgerwerkstätten sein.

Die Gemeinde Alfter steigt in die Planung zur Gestaltung des Areals rund um den Jungfernpfad ein, unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Bürgerwerkstätten. Diesen Auftrag an die Verwaltung beschloss der Gemeinderat auf einen Antrag von CDU und Grünen mit 23 Ja-Stimmen bei 13 Gegenstimmen. Dabei soll sie auch mit den Architekturstudenten Kontakt aufnehmen, deren Entwurf von den Bürgern favorisiert wurde.

Zur Erinnerung: Auf Initiative von Detlef Nath von der CDU Oedekoven hatten Interessierte in drei Bürgerwerkstätten Ideen für das Areal zwischen der ehemaligen Hauptschule, der katholischen Pfarrkirche Sankt Mariä Himmelfahrt und der Gemeinschaftsgrundschule entwickelt.

Diese fassten Architekturstudierende der Technischen Hochschule Köln anschließend in Pläne. Bei einem Vorstellungsabend im Rathaus hatten die Studierenden vier Entwürfe präsentiert, die die anwesenden Bürger bewerteten. „Siegerentwurf“ wurde der Plan „Persken Park“, nach dem der Jungfernpfad als historische Kulturlandschaft mit Obstwiesen, Nutzgärten und einem Wäldchen reaktiviert werden soll.

CDU und Grüne im Gemeinderat wollen das Thema Jungfernpfad nun vorantreiben und beantragten, diese Ideen als Grundlage zur Gestaltung des Areals zu nehmen. Hermann Huckert (Grüne), der mit Detlef Nath zusammengearbeitet hatte, sagte dazu in der Ratssitzung: „Es ist uns gelungen, die Interessen der Bürger dezidiert zu erfassen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo sich die Politik damit befassen muss.“