950 Jahre Alfter

Ein Ort zeigt Flagge

Neue Ortsfahne: Ortsvorsteher Werner Jaroch, der zweite Vorsitzende des Sankt Josef-Vereins Heinz Kreuzberg und der Schriftführer des Vereins Heinz-Albert Parkitay mit der neuen Ortsfahne am Haus des Ortsvorstehers.

Neue Ortsfahne: Ortsvorsteher Werner Jaroch, der zweite Vorsitzende des Sankt Josef-Vereins Heinz Kreuzberg und der Schriftführer des Vereins Heinz-Albert Parkitay mit der neuen Ortsfahne am Haus des Ortsvorstehers.

Alfter. Das auf einer Fahne dargestellte alte Alfterer Wappen soll auf die 2017 anstehende 950-Jahr-Feier in Alfter einstimmen.

Im nächsten Jahr steht in Alfter ein ganz besonderes Ereignis an: Der Ort begeht seine 950-Jahr-Feier. Vom 14. bis 19. September 2017 wird das Jubiläum zusammen mit der Großkirmes am Herrenwingert gefeiert. Schon längst sind die Planungen des Ortsausschusses in vollem Gange.

Dabei mischt auch der Sankt Josefsverein um den zweiten Vorsitzenden Heinz Kreuzberg und Schriftführer Heinz-Albert Parkitny mit, der eine neue Flagge kreierte, die das alte Alfterer Wappen zeigt. Auf diese Weise soll ein Bewusstsein für den Heimatort geschaffen werden.

„Die Alfterer identifizieren sich mit ihrem Ort und können dies mit dieser Flagge auch zeigen“, erklärt Schriftführer Parkitny. Bereits jetzt hat er 25 Abnehmer gefunden und würde sich über weitere Anfragen freuen. „Es wäre schön, wenn möglichst viele Alfterer im Jubiläumsjahr Flagge zeigen würden.“

Die Gemeinde Alfter entstand am 1. August 1969 im Zuge der kommunalen Gebietsreform aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Alfter, Gielsdorf, Impekoven, Oedekoven und Witterschlick. Im Zuge der Reform wurde auch das alte Alfterer Wappen, das einen gekrönten silbernen Löwen mit Doppelschweif auf einem siebengeteilten Schild in Rot und Gold vor einer Burg zeigt, die auf die Ritter von Alfter zurückführt, ersetzt. Für das neue Wappen wurde der silberne Löwe auf dem siebengeteilten Schild übernommen und durch fünf rote Rauten ergänzt, die für die fünf Ortsteile stehen.

Der Ortsausschussvorsitzende und Ortsvorsteher Werner Jaroch hofft, durch die Flaggen-Initiative eine Initialzündung bei Vereinen und Sponsoren hervorzurufen – denn deren Ideen und Unterstützung sind bei der Gestaltung des Festes gefragt. „Alle Vereine und auch die Alfterer Bürger sollen sich Gedanken machen, was sie zur 950-Jahr-Feier beitragen können“, so Jaroch. Starten könnte das Fest laut Ortsausschuss mit einem Seniorennachmittag am Donnerstag, für Freitag ist ein Festkommers vorgesehen. Der Auftritt der Bläck Fööss bei einem „Rheinischen Abends“ am Samstag ist bereits beschlossene Sache.

Ebenfalls in trockenen Tüchern ist der Festgottesdienst, der am Sonntag von Willibert Pauels alias „Ne bergische Jung“ auf Platt gehalten werden soll. Am Montag könnten Kindergärten und Schulen das Programm nach ihren Vorstellungen gestalten. Den krönenden Abschluss der Festwoche werden ein Konzert der Big Band der Polizei NRW und ein Höhenfeuerwerk bilden. „Dies ist der erste grobe Rahmen für das Programm, der nicht unumstößlich ist und noch viel Raum für kreative Vorschläge lässt“, meint Jaroch. Ideen und Vorschläge nimmt der Ortsausschuss gerne entgegen.

Wer eine Flagge bestellen möchte, kann sich mit Heinz-Albert Parkitny vom Sankt Josefsverein unter Albert-parkitny@t-online.de in Verbindung setzen.