Bahnhaltepunkt Alfter-Impekoven

Arbeiten vor dem Abschluss

Noch wird gearbeitet: Am Sonntag soll der Haltepunkt in Betrieb genommen werden.

ALFTER-IMPEKOVEN. Nach jahrelanger Planung und zwei Jahren Bauzeit werden zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag die neuen Haltepunkte Alfter-Impekoven und Bonn-Endenich Nord in Betrieb genommen.

Auch soll ab dann der Verkehr auf dem neugebauten zweiten Gleis zwischen Witterschlick und Duisdorf planmäßig fahren. Zugleich wird aus der Regionalbahn (RB) 23 (Voreifelbahn) eine S-Bahn, weshalb sie ab dann unter der Kennung S 23 fahren wird.

Nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) sind damit die Ausbauarbeiten auf der Voreifelstrecke zwischen Bonn und Euskirchen zum größten Teil abgeschlossen. Notwendig seien noch Restarbeiten und Anpflanzungen entlang der Strecke sowie der Umbau des Bahnübergangs am Weck-Werk in Duisdorf. Wie ein DB-Sprecher mitteilt, wurde rund 20 Jahre geplant und gearbeitet, die Kernarbeiten zum Umbau der RB 23 seien seit 2011 erfolgt.

Neben dem Bau der Haltepunkte sowie dem zweigleisigen Ausbau gab es noch viele andere Baustellen entlang der Strecke. So wurden bereits vor einem Jahr die Haltepunkte Rheinbach Römerkanal und Bonn Helmholtzstraße eröffnet. Zudem hat die Bahn unter anderem an den Gleisen im Bereich Bonn Hauptbahnhof gearbeitet, Lärmschutzmaßnahmen errichtet, die Haltepunkte Meckenheim, Meckenheim Industriepark, Kottenforst, Odendorf und Rheinbach modernisiert sowie Bahnübergänge saniert beziehungsweise durch Unterführungen ersetzt.

Das alles ist ein Millionenprojekt. Nach DB-Angaben hat alleine der zweigleisige Ausbau 16 Millionen Euro gekostet, die vier neuen Stationen neun Millionen Euro. Die Kosten teilen sich nach DB-Angaben das Land, der Zweckverband Nahverkehr Rheinland, Bund und Bahn.