Ausbau geht in die Verlängerung

Übergänge bleiben gesperrt

ALFTER. Die Verkabelungsarbeiten an den Bahnübergängen haben sich verzögert. Sperrungen bleiben bis September.

Die Bahnübergänge Ahrweg (K12) in Impekoven und Hauptstraße (L113) in Witterschlick bleiben länger gesperrt als geplant. Das teilte das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises am Dienstag mit. Im Fall des Ahrwegs soll die Sperrung noch bis Samstag, 13. September, dauern. Der Übergang Hauptstraße müsse gar bis Dienstag, 30. September, dicht bleiben, so das Straßenverkehrsamt weiter.

Eigentlich sollten beide Übergänge nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) am Montag, 18. August, wieder frei gegeben werden. Gesperrt sind sie anlässlich des Ausbaus der Regionalbahn 23 (Voreifelbahn) zwischen Bonn und Euskirchen. Wie Florian Bonn, Projektleiter von der DB Projektbau, auf Anfrage erläuterte, liege die Verzögerung daran, dass Verkabelungsarbeiten zum geplanten Zeitpunkt "nicht zufriedenstellend ausgeführt" werden konnten. Nach Angaben des Rhein-Sieg-Kreises bleiben daher die ausgeschilderten Straßensperrungen und Umleitungen bestehen.

Die Arbeiten zum zweigleisigen Ausbau verliefen hingegen planmäßig, so Bonn. Allerdings stehe an diesem Freitag, 15. August, noch die bauaufsichtliche Abnahme aus. Man sei aber zuversichtlich, dass es keine Probleme gebe.

Zweigleisiger Ausbau der RB 23 ist im Zeitplan

Die Strecke ist aufgrund des Ausbaus seit Beginn der Sommerferien am 7. Juli zwischen Duisdorf und Witterschlick gesperrt. Es fahren Ersatzbusse. Laut Bahn soll die Sperrung zum 18. August aufgehoben und die Strecke wieder eingleisig befahren werden. Der Zugbetrieb auf dem zweiten Gleis soll mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember erfolgen. Dann sollen auch die neuen Haltepunkte Alfter-Impekoven und Endenich-Nord in Betrieb genommen werden.