Fall Ulmen

Weiterer Brief aus der Haft

BONN.  Im Totschlagsprozess gegen den Ehemann der am 20. März 1996 getöteten Trudel Ulmen aus Rheinbach appellierte das Bonner Schwurgericht am fünften Verhandlungstag vergeblich an den Angeklagten, endlich die Wahrheit zu sagen.
Fünfter Prozesstag im Fall Trudel Ulmen vor dem Bonner Schwurgericht. Foto: Max Malsch

16 Jahre lang, so Kammervorsitzender Josef Janßen, habe der Angeklagte alle hinters Licht geführt, und das habe er nun vor Gericht auch getan. Denn seine Geschichte vom angeblichen Streit wegen anderer Liebschaften habe das Gericht nicht überzeugt.

Doch der 57-jährige Angeklagte blieb seiner Version. In einem weiteren, im Mai aus der Haft geschmuggelten Brief an einen Freund, der dem GA vorliegt, äußerte sich der Angeklagte zuversichtlich, nach dem Urteil in den Offenen Vollzug zu kommen.

Lesen Sie am Freitag im General-Anzeiger: Der fünfte Prozesstag im Fall Trudel Ulmen.

Weitere Informationen zu Trudel Ulmen finden Sie im GA-Spezial.

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Der Fall Trudel Ulmen