Textilmodekette in Troisdorf

Adler eröffnet Filiale im ehemaligen Hertie-Haus

Eröffnung: Christina Lomberg-Feyer (von links), Klaus-Werner Jablonski und Mario Hoffmann durchrschneiden das Band. FOTO: WIMMEROTH

Eröffnung: Christina Lomberg-Feyer (von links), Klaus-Werner Jablonski und Mario Hoffmann durchrschneiden das Band.

TROISDORF. Die Textilmodekette eröffnete am Donnerstag offiziell ihre Filiale in dem Gebäude, das in den 1970er Jahren ein Hertie-Kaufhaus beheimatete.

Wer aus Richtung Siegburg kommend sich auf das Troisdorfer Forum am Eingang zur Fußgängerzone bewegt, war in den vergangenen Tagen überrascht. Weithin sichtbar leuchten große magentafarbene Schaufenster mit der Aufschrift "Adler". Die Textilmodekette eröffnete gestern offiziell ihre Filiale in dem Gebäude, das in den 1970er Jahren ein Hertie-Kaufhaus beheimatete.

Dichtes Gedränge herrschte gestern Morgen, noch bevor Bürgermeister und Geschäftsleitung ein ebenfalls magentafarbenes Band durchschnitten, um den Laden freizugeben. 2100 Quadratmeter Verkaufsfläche auf zwei Etagen bietet Adler dort, wo 20 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz haben. Geschäftsleiter Mario Hoffmann: "Wir hatten schon am Mittwoch geöffnet und sind vom Erfolg geradezu überwältigt. Das bestätigt unseren Entschluss, nach Troisdorf zu kommen."

An der Aggerstadt sei für Adler unter anderem auch die Mischung von Mitbewerbern interessant, sagten Hoffmann und Regionalleiterin Christine Lomberg-Feyer. Dazu komme die Immobilie, die von Lage und Größe bestens zum Geschäftskonzept passe. Das Parkhaus, die Bushaltestelle vor "der Haustür" und die Nähe zum Troisdorfer Bus- und Eisenbahnhof seien weitere Pluspunkte für den Standort, und dazu verfüge Troisdorf über ein sehr großes Einzugsgebiet.

Auch Troisdorfs Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski freute sich darüber, "dass der Leerstand nun endlich beseitigt ist". Hier sei nun eine Win-win-Situation für alle Geschäftsleute in der Innenstadt entstanden. "Und zunehmend kommen auch viele neue Kunden in die Stadt. Davon profitieren letztlich alle", so der Bürgermeister.