Einen Monat vor der Entlassung

JVA-Häftling in Siegburg stirbt in seiner Zelle

Bau aus der Preußenzeit: Die JVA wurde 1896 auf dem Brückberg errichtet.

Die Justizvollzugsanstalt Siegburg wird von Wolfgang Klein geleitet.

Siegburg. In der JVA-Siegburg ist ein Häftling tot in seiner Einzelzelle aufgefunden worden. Der 36-Jährige verbüßte hier eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten wegen Betruges.

Am Samstag hat sich in der Justizvollzugsanstalt Siegburg  ein 36-jähriger Insasse offenbar das Leben genommen. Der Mann wurde gegen 15 Uhr tot in seiner Zelle aufgefunden, wie der Leiter der JVA-Siegburg Wolfgang Klein mitteilte.

Ersten Erkenntnissen zufolge hat der Inhaftierte sich mit einem, allen Insassen zur Verfügung gestellten, Schmiermesser selbst getötet.

Der 36-Jährige war für sechs Monate wegen Betruges inhaftiert. Er sollte in rund einem Monat, am 24. Mai 2019 aus der Haft entlassen werden. Weitere Erkenntnisse soll eine Obduktion bringen.