Siegerehrung

Beste Schüler der Mathe-Olympiade im Rhein-Sieg-Kreis ausgezeichnet

Die besten Schüler der Mathematik-Olympiade im Rhein-Sieg-Kreis erhalten ihre Auszeichnung im Gymnasium Alleestraße.

Die besten Schüler der Mathematik-Olympiade im Rhein-Sieg-Kreis erhalten ihre Auszeichnung im Gymnasium Alleestraße.

Siegburg. Es gibt sie tatsächlich: Schüler, die Mathe lieben. 75 von ihnen aus dem ganzen Rhein-Sieg-Kreis brüteten über den Aufgaben der Mathematik-Olympiade. Bei einer Siegerehrung im Gymnasium Alleestraße wurden sie für ihre Mühen belohnt.

75 Schüler aus elf Schulen des Rhein-Sieg-Kreises haben bei der Regionalrunde der 57. Mathematik-Olympiade getüftelt, gerechnet und Aufgaben gelöst. Am Montag wurden sie bei einer Siegerehrung im Gymnasium Alleestraße für ihre Mühen belohnt. Mitmachen durften alle Schüler von der fünften Klasse bis zur Oberstufe. Dabei erreichten 37 der jungen Rechenkünstler einen Podiumsplatz. Die 14 Kinder mit der besten Platzierung werden im Februar an der NRW-Landesrunde der Olympiade in Haltern am See teilnehmen.

Erstmals wurde die Regionalrunde des Wettbewerbs vom Gymnasium Alleestraße organisiert. Inge Hachtel, Regionalkoordinatorin der Mathematik-Olympiade, habe wegen einer schweren Erkrankung die Planung abgeben müssen, erklärte Dagmar Gläßner, Ganztagskoordinatorin des Gymnasiums Alleestraße. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Eva Uessem nahm sie die Organisation des Wettbewerbes in die Hand. „Die Kinder entwickeln während der Olympiade eine unglaubliche Dynamik und ein starkes Gemeinschaftsgefühl“, sagte Gläßner.

Der Titel der Olympiade „Zahlen, die verbinden“ habe jedoch nicht nur auf die Kinder zugetroffen. „Nachdem die Organisation bei uns lag, haben wir zahlreiche Hilfsangebote bekommen“, so Gläßner. Die Christophorusschule Königswinter (CJD) führte die Olympiade für die Oberstufe und die neunte Klasse in ihren Räumen durch. Mathematikstudenten halfen bei der Korrektur der Arbeiten und übernahmen die Organisation des Mathematik-Wochenendes, das die Gewinner der Olympiade als Preis bekamen.

Über einen ersten Platz durfte sich der zehnjährige Linus Zimmermann freuen. Er geht in die fünfte Klasse des CJD. Er habe schon bei vielen Rechenwettbewerben mitgemacht und sei deswegen geübt an die Olympiade heran gegangen, erzählte er. Was er an Mathematik so mag? „Es ist logisch und ich rätsel gerne.“

Schülerin Paula zur Mühlen vom Heinrich-Böll-Gymnasium (HGB) in Troisdorf hat schon zum zweiten Mal an der Olympiade teilgenommen. „Ich mag es, komplexe Aufgaben zu lösen und das Erfolgsgefühl, wenn es dann klappt“, sagte sie. Sie erreichte den dritten Platz unter den Achtklässlern. Auch Luc Naumann vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Bornheim wurde Dritter. Der Achtklässler ist indes nicht ganz zufrieden. „Früher habe ich immer den ersten Platz belegt und mich für die Landesrunde qualifiziert.“

Unter den neun Erstplatzierten kommen acht Schüler vom CJD: Owen Jürges, Linus Zimmermann (beide fünfte Klasse), Lenya Kail (siebte Klasse), Jonathan Thelen, Benjamin Bürger (beide achte Klasse), Leander Sparla (neunte Klasse) und Tobias Amelingmeyer (elfte Klasse). Aus dem Siegtal-Gymnasium Eitorf belegte Josua Stender (sechste Klasse) ebenfalls einen ersten Platz.