Plan zur Besetzung des Dialogforums

Bürger können online über Straßen-NRW-Vorschlag diskutieren

Der Rhein nördlich von Niederkassel und Wesseling: Dort könnte die Brücke entstehen.

Der Rhein nördlich von Niederkassel und Wesseling: Dort könnte die Brücke entstehen.

Rhein-Sieg-Kreis. Bei den Bürgerbefragungen blieb die Frage offen Jetzt hat der Landesbetrieb Straßen NRW einen Weg vorgeschlagen, wie sich das Dialogforum zur Planung der Rheinspange zusammensetzen ließe. Bürger können im Internet mitteilen, wie sie den Vorschlag finden.

Mit der Einrichtung eines sogenannten Dialogforums will der Landesbetrieb Straßen NRW Verbände, Wirtschaftsvertreter und auch betroffene Anwohner bei der Planung des größten Bauprojekts in der Region, der Rheinspange, einbinden. Jetzt stellte der Landesbetrieb vor, wie eine mögliche Zusammensetzung des Gremiums aussehen könnte. Bis Sonntag, 21. Januar, können sich Bürger zu dem Vorschlag äußern und im Rahmen einer Online-Befragung Wünsche und Kritik äußern. Laut Straßen NRW soll das Dialogforum wie folgt gebildet werden:

  • Die Teilnehmergröße beträgt 30 bis 35 Personen
  • Das Forum besteht aus drei Gruppen, die jeweils zu gleichen Teilen vertreten sind. Dabei handelt es sich um: 1. Interessierte Bürger; 2. Verbände und zivilgesellschaftliche Gruppen, wie Naturschutzverbände und Bürgerinitiativen und 3. Vertreter der Wirtschaft und Gewerkschaften
  • Außerdem sitzen im Gremium: Straßen NRW, das Verkehrsministerium und die betroffene Gebietskörperschaften.

Bürger könnten sich per E-Mail für einen Sitz bewerben

Vertreter von Verbänden und der Wirtschaft sollen vom Landesbetrieb in das Gremium eingeladen werden, teilt Straßen NRW mit. Interessierte Bürger könnten sich per E-Mail für einen Sitz bewerben. Sollten mehr Bewerbungen eingehen, als Plätze zu vergeben sind, entscheide das Los. Aufgabe des Dialogforums soll sein, den Vorhabenträger bei der Planung des Bauprojekts zu beraten. Die Kreistagsfraktion der Grünen appellierte unterdessen an die Landesregierung nicht nur die Diskussion über einen möglichen Trassenverlauf ergebnisoffen zu gestalten. Auch bei der Ausgestaltung des Verkehrsweges – ob Autobahn-, Schienen- oder Radverkehrsquerung – dürfe sich das Land nicht frühzeitig und ohne die Entwicklung des regionalen Verkehrsnetzes zu betrachten, festlegen.

An der Befragung können Bürger bis 21. Januar auf www.rheinspange.nrw.de teilnehmen.