Wettbewerb am Start-up-Day

Wetteifern um die beste Geschäftsidee in Sankt Augustin

Die jungen Gründer beim Start-up-Wettbewerb der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Die jungen Gründer beim Start-up-Wettbewerb der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Sankt Augustin. Start-ups der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin wetteifern um die beste Geschäftsidee. Wolfram Uerlich gewinnt mit einer App, mit der Autofahrer Mitfahrgelegenheiten für Kurzstrecken anbieten können.

Drei, zwei, eins – Applaus. Auf einem Bildschirm im Audimax der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (HBRS) in Sankt Augustin läuft ein Countdown von drei Minuten runter. Drei Minuten Zeit, um die eigene Geschäftsidee vor einer Jury und dem Publikum zu präsentieren. Im Anschluss drei Minuten Zeit, um sich den kritischen Fragen der Jury zu stellen. Beim Start-up-Day des Centrums für Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand (Centim) der HBRS am Dienstag traten acht junge Start-ups, deren Gründer an der Hochschule studieren, in einen Pitch-Wettbewerb gegeneinander an. „Wir freuen uns auf acht spannende und vielfältige Pitches“, sagte Centim-Gründungsdirektor Alexander Pohl.

Das Publikum und eine Jury, bestehend aus Nicolas Lecloux von „true fruits“, Philipp Koecke von „deinSchrank.de“, Johannes Mirus von „Bonn.digital“, Achim Rehan von „8 seasons design“ und der Studentin Anna Zens, bewerteten die Präsentationen. Zu gewinnen gab es Gründungsberatungen mit einem der Juroren für die drei besten Ideen. Lecloux und Rehan, selbst Absolventen der Hochschule, sowie Koecke hielten Vorträge über ihre Unternehmensgründungen. „Es muss nicht immer die erste Idee sein, die zum Erfolg führt. Wir hatten vor 'true fruits' auch einige andere Ideen. Man muss sich nur trauen. Wir alle sind kreativ“, so Nicolas Lecloux.

Besonders überzeugte das Start-up „Flux“ von Wolfram Uerlich. In einer App können Autofahrer Mitfahrgelegenheiten für Kurzstrecken anbieten. In einer integrierten Navigation können Mitfahrer die Fahrtstrecke einsehen und sich einen Sitzplatz buchen. „Wir kombinieren in unserer App die Vorteile von Uber und der Online-Mitfahrzentrale 'blablacar'“, erklärte Ulrich. Den zweiten Platz gewannen Benjamin Reichardt, Cenk Kuscu und Kadir Bacak von „RunR“. Auf einer Webseite bieten die Jungunternehmer dem lokalen Einzelhandel einen Online-Marktplatz. Kuriere auf Fahrrädern oder Street-Scootern bringen Internet-Einkäufe in wenigen Stunden zum Kunden. Josias Hornsteins und Lea Nikbins Geschäftsidee passt in die jetzige Vorweihnachtszeit. Mit ihrem Start-up „Adventsome“ vertreiben sie Adventskalender, die mit Produkten unterschiedlicher Start-ups und Spenden an gemeinnützige Vereine gefüllt sind. „Die Adventskalender aus dem Handel enthalten immer 24 ähnliche Produkte. In unserem Kalender verbirgt sich hinter jedem Türchen etwas komplett anderes“, so Hornstein.

Weitere Informationen zu den teilnehmenden Start-ups und zum Centim gibt es auf www.centim.org