Tanztheater im AEG

Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums präsentieren "Den Zauberer von Oz"

Die "Jazz-Waves" aus der neunten Klasse bis Oberstufe als Hexen

Die "Jazz-Waves" aus der neunten Klasse bis Oberstufe als Hexen

SANKT AUGUSTIN. Seit Ende der Sommerferien 2017 studierten rund 140 Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums Niederpleis das Stück "Der Zauberer von Oz" als Tanztheater ein. Am Donnerstag und Freitag, 14. und 15. Juni, ist es in der Aula des Schulzentrums zu sehen.

Farbenfroh präsentierten sich die rund 140 Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums Niederpleis bei ihrer Generalprobe zum Tanztheater „Der Zauberer von Oz“. Ihrem Publikum zeigen sie das Stück ab Mittwoch, 13. Juni. Dann sind die Grundschulen für 10.30 Uhr eingeladen. Für alle zu sehen ist es am Donnerstag, 14. Juni, und am Freitag, 15. Juni, jeweils ab 19 Uhr in der Aula des Schulzentrums, Alte Marktstraße 7. Der Eintritt ist kostenfrei.

Insgesamt ein Jahr haben die Kinder und Jugendlichen aus allen Jahrgängen geprobt. Nach den Sommerferien 2017 ging es sofort mit dem neuen Stück los, an dem sie bis zu den Winterferien geschrieben haben. „Wir haben uns einmal die Woche und auch an Sonn- und Brückentagen getroffen“, sagte Oberstufenschülerin Karen Auweiler. „Zum Intensivproben sind wir sogar nach Ahrweiler gefahren.“

Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Alexandra Petri sowie den Schülerinnen Sarah Rüll, Christiane Unkrig und Kristina Teci hat Auweiler das Konzept entwickelt. Dabei seien die jungen Frauen federführend gewesen: „Sie haben viel Eigeninitiative gezeigt und das Skript sowie das Casting ganz alleine gemacht“, sagte Petri. „Ich habe die Kontrolle an sie abgegeben, und ich wurde nicht enttäuscht.“

Kostüme waren selbstgenäht

Wichtige Rollen besetzen die vier Schülerinnen außerdem: Rüll ist Souffleuse und für das Make-Up zuständig, während Auweiler Dorothy Gale spielt, die Hauptrolle. Weitere tragende Rollen, nämlich den feigen Löwen und die Vogelscheuche, spielen Teci und Unkrig. Nicht alleine kümmerte Petri sich um die Vorbereitungen: Mit Kunst- und Geschichtslehrerin Jennifer Zacker hat sie die Proben begleitet. „Insgesamt haben wir sechs Lehrer in der Planung gehabt“, sagte Petri. Allerdings handele es sich nicht um eine Theater-AG. „Wir haben immer darauf gewartet, dass jemand an der Schule eine Theater-AG gründet, aber dann haben wir uns auf eigene Faust zusammengetan“, so Petri. „Und bisher hat das auch gut geklappt. Eigentlich bin ich Mathematik- und Physiklehrerin.“

Unterstützung bekamen sie von der pensionierten Lehrerin Marion Ziegler und der Referendarin Jasmin Großmann, die die Jazz-AG leiten. Diese teilt sich in mehrere Gruppen auf, die alle an dem Tanztheater teilnehmen: So präsentieren die „Jazz-Minis“ aus der fünften Klasse einen flotten „Schneeflocken-Tanz“ zu dem Lied „Hello“. Aber auch die als Hexen verkleideten „Jazz-Waves“ aus der neunten Klasse und der Oberstufe zeigen genau wie die „Jazz-Teens“ aus der achten Klasse ihre Tänze.

In selbstgenähten Kostümen mit farbigen Röcken überzeugen sie. Besonders sportlich sind die „Jazz-Kids“ aus den Jahrgängen sechs und sieben, die in grünen Outfits zu einem Medley mit Karnevalsliedern tanzen. Dabei begeistern sie mit Akrobatik und Gelenkigkeit, denn sie machen Hebefiguren und schlagen ein Rad quer über die Bühne.Als eingespieltes Team traten die Schüler aller Jahrgangsstufen bei der Generalprobe auf. Selbstverständlich ist das laut Ziegler nicht: „Die Schüler proben heute zum ersten Mal gemeinsam“, sagte sie. „Sonst haben sie sich immer getrennt auf die Auftritte vorbereitet.“ Von der guten Zusammenarbeit können sich die Besucher bei den Aufführungen am Donnerstag und Freitag überzeugen.