Bundespolizei in Hangelar

Hubschrauberlärm sorgt für Unmut

Reger Flugbetrieb bei den Hubschraubern der Bundespolizei herrscht derzeit auf dem Flugplatz Hangelar.

SANKT AUGUSTIN. Erhöhte Flugbewegungen von Hubschraubern und damit verbundener Lärm sorgt seit einigen Tagen für Unmut unter Anwohnern in Sankt Augustin. Verstärkt wahrgenommen wurden die Hubschrauber bislang vor allem über Menden, Meindorf und Hangelar.

Auf Anfrage bei der Bundespolizei bestätigte Ralf Schnurr, Sprecher der dort ansässigen Fliegergruppe: Das vermehrte Aufkommen sei einer erhöhten Ausbildungstätigkeit geschuldet. Derzeit stünden drei Lehrgänge auf dem Programm, wobei zunächst bis Ende der Woche geflogen werde, "und dann tagelang erst einmal nicht mehr", so Schnurr weiter.

Insgesamt aber rechnet er damit, dass es rund um den Flugplatz Hangelar bis zum Juni weiterhin zu vermehrten Hubschrauberflügen der Bundespolizei kommen wird. Diese seien auch für die Ausbildung der Piloten unumgänglich, "beschränken sich aber allein auf Starts und Landungen", erklärte der Sprecher der Fliegergruppe.

Alle weiteren Ausbildungsinhalte trainiere die Bundespolizei laut Schnurr an anderen Orten. Um Rücksicht auf die Bevölkerung zu nehmen, würde grundsätzlich nicht während der Mittagszeit sowie an Sonn- und Feiertagen geflogen. "Auch gibt es keine Nachtflüge, es sei denn, es handelt sich um einen Einsatz", stellte er klar. Schnur wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass keineswegs alle Hubschrauberflüge rund um Sankt Augustin auf das Konto der Bundespolizei gingen. Beispielsweise seien auch Maschinen der Landespolizei im Einsatz.