Auszeichnung in Sankt Augustin

Hannelore Mewes erhält die Verdienstmedaille

Auszeichnung: (v.l.) Denis Waldästl, Hannelore Mewes, Ehemann Adem Mehmedovic und Klaus Schumacher.

Auszeichnung: (v.l.) Denis Waldästl, Hannelore Mewes, Ehemann Adem Mehmedovic und Klaus Schumacher.

Sankt Augustin. Der Bundespräsident zeichnet die Sankt Augustiner Sozialdemokratin für ihr vielfältiges soziales Engagement aus. Ob Arbeiterwohlfahrt oder Kommunalpolitik, Hannelore Mewes mischte überall mit.

Für ihr breites ehrenamtliches Engagement wurde Hannelore Mewes aus Sankt Augustin am Mittwoch mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Vizelandrat Denis Waldästl überreichte der gebürtigen Bonnerin die Auszeichnung im Namen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Regierungspräsidentin Gisela Walsken im Sankt Augustiner Rathaus. „Sie, liebe Frau Mewes, haben durch Ihr jahrzehntelanges Engagement im sozialen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben“, sagte Waldästl.

Seit 1977 ist Mewes Mitglied der Arbeiterwohlfahrt in Sankt Augustin-Menden, wo sie sehr bald auch organisatorisch aktiv wurde und sich insbesondere um die Betreuung der Senioren kümmerte. Seit 2007 ist Mewes erste Vorsitzende des Awo-Ortsvereins Menden. Zudem setzte sie sich von 1994 bis 1999 ehrenamtlich als Ortsvorsteherin für Menden ein. „Bis zu Ihrer schweren Erkrankung nahmen Sie sich der Sorge und Nöte Ihrer Mitmenschen vollumfänglich an und stärkten den nachbarschaftlichen Zusammenhalt, wo immer Sie konnten“, betonte Waldästl. Die Hilfestellungen reichten von der Wohnraumbeschaffung, der sozialen Unterstützung, der Begleitung zu Behördengängen, der Organisation von Spendenaktionen bis hin zur Arbeits- und Lehrstellenvermittlung. 2002 erhielt die Sozialdemokratin für ihr soziales Engagement bereits die Silberne Ehrennadel der Stadt Sankt Augustin, 2009 für die Tätigkeit als stadtältestes Ratsmitglied die Goldene Ehrennadel. Auch als vor wenigen Jahren viele Flüchtlinge in den Rhein-Sieg-Kreis kamen, half Mewes unter anderem mit der Organisation von Straßenfesten. Seit 1989 engagierte sie sich außerdem als Ratsfrau in der Kommunalpolitik. Aufgrund ihrer Erkrankung musste sie ihre kommunalpolitischen Tätigkeiten aber einstellen.

„Liebe Frau Mewes, dieser Orden ist die Würdigung Ihrer Leistungen und Verdienste, auf die Sie mit Recht stolz sein dürfen“, sagte Waldästl, als er Mewes die Medaille überreichte.