Großbrand in Hangelar

Experten geben Entwarnung - Brandreste sind unbedenklich

Während des Feuers in Hangelar waren 150 Rettungskräfte im Einsatz.

09.11.2012 SANKT AUGUSTIN. Die Untersuchungen der Brandreste und -niederschläge nach dem verheerenden Brand einer Wasserbetten-Firma an der Westerwaldstraße in Hangelar liegen vor. Alle vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz analysierten Reste weisen lediglich unbedenkliche Konzentrationen an Schadstoffen auf.

Die Empfehlung an die betroffenen Anwohner, auf Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten zu verzichten, ist nunmehr aufgehoben, teilte die Stadt Sankt Augustin mit. Aus hygienischen Gründen sollten die Gartenfrüchte allerdings vor dem Verzehr intensiv gewaschen werden.

Laut Landesamt kann eine Anreicherung der nachgewiesenen Stoffe im Boden wegen der geringen Konzentration nicht stattgefunden haben. Sand in Sandkästen oder Teichwasser muss nicht ausgetauscht werden.

[kein Linktext vorhanden]Die Stadt machte noch einmal deutlich, dass während des Großfeuers, bei dem in der Nacht zu Samstag und am Sonntag insgesamt 150 Rettungskräfte im Einsatz waren, die Luft regelmäßig gemessen wurde. "Es bestand zu keiner Zeit eine unmittelbare Gefahr", so die Verwaltung. Die Luftbelastung im Wohngebiet habe im Bereich der üblichen Grundbelastung der Luft gelegen. (Michael Lehnberg)