Flüge mit Nachtsichtgeräten

Ausbildungsflüge sorgen für Lärm in Hangelar

Die Bundespolizei schult im Rahmen ihrer Nachtflugausbildung in Hangelar Hubschrauberbesatzungen in der Nutzung von Nachtsichtgeräten.

Die Bundespolizei schult im Rahmen ihrer Nachtflugausbildung in Hangelar Hubschrauberbesatzungen in der Nutzung von Nachtsichtgeräten.

Sankt Augustin. Anwohner rund um den Flugplatz in Hangelar müssen in den nächsten Wochen verstärkt mit Lärm rechnen. Seit Montag könnte es vor allem abends lauter werden. Die Bundespolizei bildet Besatzungen für Nachtflüge aus.

Die Bundespolizei schult seit Montag, 8. Januar bis Donnerstag, 25. Januar Piloten im Rahmen der Nachtflugausbildung. Die Beamten weisen darauf hin, dass es daher von montags bis donnerstags zwischen 18 und 22 Uhr zu einem erhöhten Flugaufkommen kommt. Die Landungen sollen bis spätestens 22 Uhr abgeschlossen sein.

Die Besatzungen üben laut Bundespolizei während der Ausbildungsflüge die Nutzung von Nachtsichtgeräten, sodass sie in der Lage sind, auch nachts Einsätze zu fliegen, die ohne diese Technik nur am Tage möglich wären. Zu solchen Einsätzen zähle die Suche nach vermissten Personen, die Fahndung nach Straftätern und deren Verfolgung oder die Hilfe bei schweren Katastrophen und Unglücksfällen.

„Die Ausbildung ist eine zwingend erforderliche Grundlage, um die vielen unterschiedlichen polizeilichen Aufgaben, für die ein Hubschrauber eingesetzt werden kann, auch in der Nacht sicher erfüllen zu können“, teilte die Bundespolizei mit.