Unglück am Rande der Olé-Schlagerparty

Verstorbener Besucher am Nürburgring wird obduziert

Der Nürburgring: Die Rennstrecke in der Eifel wird 90 Jahre alt. Mit den „Eifel Classics“ wurde nun gefeiert.

Ein 30-Jähriger war in seinem Zelt verstorben. Seine Leiche wird nun am Mittwoch obduziert.

Nürburg. Von einem sehr tragischen Ereignis wurde am Wochenende die Olé-Schlagerparty am Nürburgring überschattet. Ein 30-Jähriger war in seinem Zelt verstorben. Seine Leiche wird nun am Mittwoch obduziert.

Das Zelt stand auf einer ausgewiesenen Campingfläche des Nürburgrings. Nach eingeleiteten Rettungsmaßnahmen konnte vor Ort nur noch der Tod der Person festgestellt werden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 30-jährigen Mann aus Niedersachsen. Die Polizei geht derzeit von einem sehr tragischen Unglücksfall aus. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

Zurzeit geht die Polizei von einer Kohlenmonoxidvergiftung aus. „Fakt ist, als er am Sonntagmorgen leblos gefunden worden ist, stand ein Holzkohlegrill in seinem Zelt“, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die „Bild“-Zeitung schrieb: „Anscheinend hatte er seinen noch glühenden Grill ins Zelt geholt, wohl weil ihm zu kalt war. Eine tödliche Entscheidung.“ Der Polizeisprecher betonte: „Zu den genauen Umständen kann ich nichts sagen.“

Nun ist für Mittwoch die Obduktion des Toten angesetzt. Einen entsprechenden Beschluss habe der Ermittlungsrichter erlassen, sagte ein Polizeisprecher in Mayen am Montag. Es gebe zwar weiter keine Hinweise auf Mord oder Totschlag, gehe aber um die Klärung der genauen Todesursache.

Die Veranstaltung war mit rund 30.000 Gästen über das gesamte Wochenende sehr gut besucht und verlief bei kühlem Eifelwetter mit Sonne und Regen insgesamt sehr friedlich. Die Polizei musste nur vereinzelt zu veranstaltungstypischen Straftaten ausrücken. (mit Material von dpa)