2600 Euro Sachschaden

Unfall nach "großartigem Einfall" in Ruppichteroth

Im Märkischen Viertel in Berlin ist ein Achtjähriger von einem aus einem Hochhaus stürzenden Baumstumpf erschlagen worden. Polizei fahndet nach Täter.

Symbolfoto.

RUPPICHTEROTH. Zwei Jugendliche auf Motorrollern sind am Samstag in Ruppichteroth-Niederlückerath mit dem SUV eines 66-Jährigen kollidiert. Dem Unfall vorausgegangen war ein laut Polizei "großartiger Einfall" der jungen Männer.

Einen "großartigen Einfall" nennt die Polizei eine Aktion zweier Jugendlicher am Samstag in Ruppichteroth-Niederlückerath. Wie die Ermittler mitteilen, wollten die 17 und 18 Jahre alten Heranwachsenden einen nicht mehr fahrbereiten Motorroller nach Bornscheid überführen.

Funktionieren sollte das so: Während der 18-Jährige auf dem teilzerlegten Motorroller saß, der auf einem fahrbaren Montagestänge aufgebockt war, schob der 17-Jährige, der ein Peugeot-Mofa fuhr, ihn mit dem Fuß vor sich her. Was zunächst glückte, endete an einer Hofeinfahrt, in die das Gespann nach links abbiegen wollte, in einem Unfall. Die Jugendlichen kollidierten mit dem Mercedes-SUV eines 66-jährigen Eitorfers, der just in diesem Moment in die gleiche Richtung an dem Gespann vorbeifuhr.

Der Unfall endete für alle Beteiligten ohne Verletzungen, es entstand allerdings ein Sachschaden von etwa 2600 Euro. Ob die jungen Männer vor dem Abbiegen blinkten ist unklar, laut Polizeibericht gingen die Meinungen der Unfallbeteiligten darüber auseinander. Die Beamten ließen die beiden Motorroller, an denen umfangreiche technische Veränderungen an Fahrwerk, Motor und Auspuffanlage vorgenommen worden waren, sicherstellen und abschleppen.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, da die beiden jungen Männer lediglich im Besitz von Mofaprüfbescheinigungen sind.